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Drittes Kapitel.

Von der Stiftung des Ordens und Gutheißung der Regel.


1) Franziskus verblieb nun in der Kirche der jungfräulichen Gottesgebärerin und flehete sie, die empfangen das Wort voll Gnade und Wahrheit, mit steten Seufzern an, sie möge sich würdigen, seine Fürsprecherin zu sein; und durch die Verdienste dieser Mutter der Barmherzigkeit empfing und gebar er auch den Geist der evangelischen Wahrheit. Denn da er eines Tages die Messe von den Aposteln andächtig anhörte, und jener Abschnitt aus dem Evangelium vorgelesen wurde, wo Christus seine Jünger zum Predigen aussendet, und ihnen die evangelische Lebensweise vorschreibt, daß sie nämlich weder Gold noch Silber, noch Geld im Gürtel, auch keine Tasche auf dem Wege, noch zwei Röcke, noch Schuhe, noch Stab haben sollten, ward der Liebhaber der Armuth, der diese Stelle verstand und dem Gedächtnisse tief einprägte, gleich von unaussprechlicher Freude durchströmt und sprach entzückt: Das ist es, was ich wünsche, das ist's, was ich mit ganzer Seele verlange; dann löst er die Schuhe von den Füßen, legt den Stab an die Seite, wirft die Tasche fort, verwünscht das Geld, begnügt sich mit einem Rocke, nimmt statt des feinen Gürtels einen Strick und sinnt mit aller Sorgfalt des Herzens darauf, wie er das Gehörte ausführen und sich in Allem der rechten apostolischen Vorschrift gleichförmig machen könne. Jetzt begann der Mann Gottes auf göttlichen Antrieb ein eifriger Nachahmer der evangelischen Vollkommenheit zu sein und andere zur Buße aufzumuntern. Seine Reden waren nicht eitel und lächerlich, sondern voll Kraft des heiligen Geistes, durchdrangen Mark und Bein und setzten die Zuhörer in großes Erstaunen. In jeder Predigt verkündigte er den Frieden und beim Anfange der Predigt grüßte er jedes Mal das Volk mit den Worten: Der Herr gebe euch den Frieden! Diesen Gruß hatte er aus göttlicher Offenbarung gelernt, wie er selbst später bezeugte. Darum konnte er auch nach dem Worte des Propheten und selbst vom prophetischen Geiste angehaucht, den Frieden verkünden, das Heil predigen und durch heilsame Ermahnungen sehr viele zum wahren Frieden bringen, die früher mit Christus entzweit und fern vom Heile waren.

2) Bald erkannten viele die Aechtheit seiner einfältigen Lehre und seines Wandels, und einige Männer wurden durch sein Beispiel zum Büßerleben ermuthigt, verließen Alles und schloßen sich ihm an in Kleidung und Lebensweise. Der Erste von diesen war der ehrwürdige Bernhard, der nach göttlichem Berufe der Erstgeborne des seligen Vaters wurde und der Erste zu sein verdiente, sowohl der Zeit als auch der Tugend nach. Als dieser nämlich des Dieners Christi Heiligkeit erkannte, faßte er den Entschluß, nach seinem Beispiele die Welt vollkommen zu verachten und fragte ihn um Rath, wie er dieses ausführen könne. Als der Diener Gottes von dem Vorhaben des Bernhard hört, wird er wegen der Empfängniß der Erstlingsfrucht mit dem Troste des heiligen Geistes erfüllt und spricht: Hier müssen wir Gott um Rath fragen. Sie gehen also am Morgen nach vorhergegangenem Gebete in die Kirche des heiligen Nikolaus, und Franziskus, der Diener der allerheiligsten Dreifaltigkeit, öffnet dreimal das Evangelienbuch, Gott bittend, er möge mit dreifachem Zeugnisse den Entschluß des Bernhard bekräftigen. Bei dem ersten Oeffnen des Buches treffen sie die Stelle: Wenn du vollkommen sein willst, so gehe hin und verkaufe Alles, was du hast, und gib es den Armen (Matth. 19, 11); beim zweiten: Ihr sollt auf dem Wege nichts tragen (Luk. 9, 3); beim dritten: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach (Matth. 16, 24). Dies ist, sprach der Mann Gottes, das Leben und die Regel für uns und alle, die sich uns anschließen wollen. Willst du also vollkommen werden, so gehe und vollbringe, was du gehört hast.

3) Bald darauf wurden fünf Männer von demselben Geiste berufen, und Franziskus hatte nun sechs Schüler, unter denen den dritten Platz einnahm der heilige Bruder Aegidius, ein Mann voll von Gott und eines rühmlichen Andenkens werth. Er zeichnete sich nämlich, wie der Diener Gottes von ihm vorhergesagt, späterhin in Ausübung der erhabensten Tugenden aus, und ward, obschon ungelehrt und einfältig, dennoch zum Gipfel der höchsten Beschauung erhoben. Denn während vieler Jahre war er bei allen seinen Handlungen nach oben gerichtet und wurde so häufig in Gott verzückt, wie ich selbst mit eigenen Augen gesehen habe, daß er unter Menschen mehr ein englisches als menschliches Leben zu führen schien.

4) Zu eben dieser Zeit hatte ein Priester aus der Stadt Assisi, Silvester mit Namen, ein Mann von ehrbarem Wandel, ein Gesicht von Gott erhalten, das nicht verschwiegen werden darf. Derselbe betrachtete nämlich die Lebensweise des Franziskus und seiner Genossen mit blos menschlichen Augen und hatte vor derselben einen großen Abscheu; damit er nun nicht in Gefahr käme, für sein freventliches Urtheil schwer bestraft zu werden, ward er von der göttlichen Gnade heimgesucht. Er sah im Traume ganz Assisi von einem großen Drachen umgeben, der wegen seiner gewaltigen Größe der ganzen Gegend Verderben zu bringen schien. Hierauf sah er aus dem Munde des Franziskus ein goldenes Kreuz hervorgehen, dessen Spitze bis zum Himmel reichte, und dessen Arme bis an die Grenzen der Erde ausgedehnt schienen. Beim Anblicke dieses sehr glänzenden Kreuzes wurde der häßliche und abscheuliche Drache vollständig vertrieben. Da dieses Gesicht ihm dreimal gezeigt ward, so erkannte er darin eine göttliche Offenbarung und erzählte dem Manne Gottes und dessen Brüdern Alles der Reihe nach; nicht lange darauf verließ er selbst die Welt und folgte Christus so vollkommen nach, daß sein Leben im Orden ein vollgültiger Beweis für die Wahrheit jenes Gesichtes ist, das er in der Welt gehabt hatte. Als der Mann Gottes dieses Gesicht erzählen hörte, ward er nicht aufgeblasen durch Ehre bei den Menschen, sondern anerkannte dankbar die Güte Gottes in seinen Wohlthaten und wurde noch mehr begeistert zum Kampfe gegen die Verschlagenheit des alten Feindes und für die Verherrlichung des glorreichen Kreuzes Christi.

5) Da er eines Tages in einer Einsiedelei mit Bitterkeit seine Jahre überdachte und beweinte, ergoß sich über ihn die Wonne des heiligen Geistes, und er ward der vollkommenen Nachlassung aller seiner Sünden vergewissert. Hierauf ward er über sich selbst erhoben und tief in ein wunderbares Licht versenkt; seine Seele erweiterte sich, und er schaute klar, was ihm und seinen Brüdern in der Zukunft begegnen werde. Nach der Rückkehr zu den Brüdern sprach er zu denselben: Meine Lieben, habet guten Muth und freuet euch im Herrn; seid nicht traurig, weil ihr wenige an Zahl seid; fürchtet euch auch nicht wegen meiner und eurer Einfalt; denn der Herr hat mir wahrhaftig gezeigt, daß er uns zu einer großen Menge heranwachsen lassen und durch den Segen seiner Gnade zahlreich verbreiten werde.

6) Um diese Zeit trat ein anderer frommer Mann in den Orden, und jetzt belief sich die gesegnete Nachkommenschaft des Mannes Gottes auf sieben Sprößlinge. Nun berief der liebe Vater alle seine Kinder zu sich und sprach vieles zu ihnen vom Reiche Gottes, von der Verachtung der Welt, von der Verleugnung des eigenen Willens und der Abtödtung des Fleisches; er machte sie auch mit seinem Entschluße bekannt, in die vier Weltgegenden sie zu schicken, um Buße zu predigen; denn schon hatte des heiligen Vaters unfruchtbare und arme Einfalt sieben Söhne geboren, und nun wünschte er auch die ganze Menge der Gläubigen zum Wehklagen der Buße zu rufen und sie Christo dem Herrn alle wiederzugebären. Gehet, sprach der süße Vater zu den Söhnen, gehet und verkündet den Menschen den Frieden und predigt die Buße zur Vergebung der Sünden. Seid geduldig in den Trübsalen, wachsam im Gebete, unverdrossen in der Arbeit, bescheiden im Reden, ernst im Benehmen, dankbar für Wohlthaten; denn für Alles dieses wird euch ein ewiges Reich bereitet. Die frommen Söhne warfen sich vor dem Diener Gottes demüthig zur Erde und empfingen mit geistiger Freude den Befehl des heiligen Gehorsams. Zu einem Jeden sprach er noch insbesondere: Wirf deine Sorge auf den Herrn und er wird dich ernähren. Diese Mahnung pflegte er zu geben, so oft er einen Bruder im Gehorsam aussandte. Weil er aber wohl wußte, er sei andern zum Beispiel gegeben und müsse daher erst thun und dann lehren, so ging er selbst mit einem Bruder nach einer Weltgegend hin, die übrigen sechs wurden in Kreuzesform für die drei andern Weltgegenden bestimmt. Jedoch nach kurzer Zeit sehnte sich der gute Vater nach der Gegenwart seiner theuren Sprößlinge; und da es ihm selbst nicht möglich war, sie zusammenzurufen, so erflehete er dieß von Gott, der die zerstreuten Kinder Israels versammelt. Und in der That, obschon keines Menschen Stimme sie rief, so kamen doch alle nach kurzer Zeit durch Gottes gnädige Wirkung unverhofft zusammen, wie der heilige Vater gewünscht, so daß alle sich wundern mußten. Zu eben dieser Zeit schlossen sich ihnen noch vier tugendhafte Männer an und so waren ihrer zwölf.

7) Da aber der Diener Christi die Zahl der Brüder allmählig wachsen sah, verfaßte er für sich und seine Brüder in einfachen Worten eine Lebensregel; zur unerschütterlichen Grundlage derselben machte er die Beobachtung des heiligen Evangeliums und fügte noch einiges wenige hinzu, was zur Gleichförmigkeit der Lebensweise nothwendig zu sein schien. Die Regel selbst wünschte er vom Papste gutgeheißen und darum entschloß er sich, nur auf die Leitung Gottes vertrauend, mit seiner einfältigen Brüderschaar vor den apostolischen Stuhl zu treten. Gott schaute aus der Höhe mit gnädigen Augen auf seines Dieners Verlangen herab und ermuthigte dessen Genossen, die in Anbetracht ihrer Einfalt sehr erschrocken waren, durch ein Gesicht, das er dem Heiligen gewährte. Es schien ihm nämlich, als ginge er auf einem Wege, an dem ein sehr hoher Baum stand. Als er in die Nähe desselben gekommen war und unter ihm stehend seine Höhe bewunderte, ward er durch göttliche Kraft plötzlich so hoch erhoben, daß er den Gipfel des Baumes erreichte und seine Spitze sehr leicht zur Erde niederbeugen konnte. Der von Gott erfüllte Mann erkannte, dieses Gesicht solle ihm andeuten, daß der apostolische Stuhl seinen Wünschen gnädig willfahren werde; darum ward er im Geiste erfreut, ermuthigte im Herrn seine Brüder und trat mit ihnen die Reise an. Beim römischen Hofe angelangt, wurde er dem Statthalter Christi vorgeführt, der gerade im Lateran-Palaste an dem Orte spazieren ging, der Spekulum genannt wird. Da aber der heilige Vater eben in tiefes Nachdenken über erhabene Gegenstände versunken war, und der Diener Christi ihm unbekannt war, so wies er ihn mit Unwillen zurück. Franziskus ging demüthig fort. Aber in der folgenden Nacht hatte der Papst eine göttliche Erscheinung. Er sah nämlich zu seinen Füßen ein Palmenreis hervorsprossen und allmählig zu einem sehr schönen Baume heranwachsen. Während er sich hierüber wunderte und nach der Bedeutung des Gesichtes fragte, erkannte er im Lichte göttlicher Offenbarung, diese Palme bedeute jenen Armen, den er Tags vorher abgewiesen habe. Am folgenden Morgen ließ der Statthalter Christi durch seine Diener den armen Franziskus in der Stadt suchen; und da sie ihn im Hospital des heiligen Antonius beim Lateran gefunden hatten, führten sie ihn schnell vor den Papst, wie ihnen befohlen war. Hier legte Franziskus seinen Entschluß vor, und bat demüthig und inständig um die Gutheißung seiner Lebensweise. Der Statthalter Christi, Papst Innozens der Dritte, ein Mann von ausgezeichneter Weisheit, erkannte sogleich des Mannes Gottes wunderbare Reinheit und Einfalt des Herzens, die Festigkeit seines Entschlusses und den Feuereifer seines heiligen Willens; darum umfing er in Liebe den Armen Christi und fühlte sich geneigt, die Bitte desselben gnädig zu gewähren. Er verschob es jedoch, das zu erfüllen, was der Arme Christi erbeten, weil dasselbe einigen Kardinälen als etwas Neues und die menschlichen Kräfte Uebersteigendes erschien.

8) Unter den Kardinälen war ein ehrwürdiger Herr, Johannes vom heiligen Paulus und Bischof von Sabina, ein Liebhaber aller Heiligkeit und Helfer der Armen Christi. Dieser sprach, vom göttlichen Geiste entflammet, zum Papste und den übrigen Kardinälen: Wenn wir dieses armen Mannes Bitte als etwas zu Schweres und Neues verwerfen, wiewohl er nur die Gutheißung einer dem Evangelium entsprechenden Lebensweise begehrt, so müssen wir wohl besorgen, daß wir gegen das Evangelium Christi verstoßen. Denn wenn Jemand sagt, die Beobachtung und Gelobung der evangelischen Vollkommenheit sei etwas Neues, Unvernünftiges und zu halten Unmögliches, der lästert offenbar Christum, den Urheber des Evangeliums. Nach diesen Worten wandte sich der Nachfolger des Apostels Petrus zu dem Armen Christi und sprach zu ihm: Mein Sohn! bete zu Christus, daß er uns durch dich seinen Willen anzeige, damit wir ihn gewisser erkennen und dir sicherer willfahren können. Hierauf begab sich der Diener des allmächtigen Gottes in's Gebet und flehete mit aller Inbrunst und erlangte durch andächtiges Flehen, daß Gott ihm die Worte in den Mund legte, die er nach außen vortragen sollte und der Papst innerlich den Sinn derselben erkannte. Bald kehrte er zum Statthalter Christi zurück und trug ihm folgende herrliche Parabel vor: Es war einmal eine sehr schöne, aber arme Jungfrau, die in der Wüste lebte. Ein König sah sie und ward von ihrer Schönheit so mächtig angezogen, daß er sie zur Gemahlin wählte. Er lebte einige Jahre mit ihr zusammen und zeugte mit ihr mehrere Kinder, die alle Züge des Vaters mit der vollen Schönheit der Mutter an sich vereinigten. Endlich kehrte er an seinen Hof zurück. Die Mutter erzog nun die Kinder mit großer Sorgfalt und nach einiger Zeit sprach sie zu ihnen: Meine Kinder! ihr seid von einem großen Könige erzeugt; suchet ihn auf und er wird euch geben, was euch gebührt. Und als die Kinder zum Könige kamen, fragte er beim Anblicke ihrer Schönheit: Wessen Kinder seid ihr? Sie antworteten: Wir sind die Kinder jener armen Frau, die in der Wüste wohnt. Jetzt umarmte sie der König mit großer Freude und sprach: Fürchtet nichts, ihr seid meine Kinder. Wenn Fremde an meinem Tische speisen, wie vielmehr werde ich für meine Kinder sorgen?

Dieser König, sprach Franziskus weiter, ist Jesus Christus, unser Herr; die schöne Frau ist die heilige Armuth, die aller Orts verworfen und verachtet, in der Welt wie in einer Wüste lebte. Da der König der Könige vom Himmel auf die Erde herab kam, fühlte er solche Liebe für sie, daß er sich mit ihr in der Krippe vermählte. Er zeugte auch in der Wüste dieser Welt mehrere Kinder mit ihr: die Apostel, die Einsiedler, die Mönche und viele andere, die sich freiwillig der Armuth ergeben haben. Und die gute Mutter hat sie alle mit den Abzeichen der königlichen Armuth, der Demuth und des Gehorsams ihrem Vater, dem Könige des Himmels, zugesandt. Der große König hat sie auch alle mit Liebe aufgenommen, hat versprochen, sie zu speisen und zu ihnen gesagt: Ich, der ich die Sonne aufgehen lasse über Gerechte und Ungerechte; ich, der ich jeglicher Kreatur gebe, wessen sie bedarf; ich werde noch vielmehr für meine lieben Kinder sorgen. Es ist also nicht zu fürchten, fuhr Franziskus weiter fort, daß die Kinder und Erben des ewigen Königs vor Hunger umkommen; sie sind ja nach dem Bilde Christi, unsers Königs, durch die Kraft des heiligen Geistes von der armen Mutter geboren und sollen durch den Geist der Armuth in einem armen Orden wiedergeboren werden. Und wenn der König der Himmel seinen Nachfolgern das ewige Reich verheißt, um wie vielmehr wird er ihnen das darreichen, was er Guten und Bösen gemeinschaftlich gibt? Da der Statthalter Christi diese Parabel aufmerksam angehört und ihren Sinn verstanden hatte, wunderte er sich sehr und erkannte unzweifelhaft, Christus habe in diesem armen Manne gesprochen. Auch versicherte er, vom heiligen Geiste erleuchtet, das himmlische Gesicht, das er um diese Zeit erhalten hatte, werde sich an diesem Manne erfüllen. Er sah nämlich im Traume, wie er selbst erzählte, die Kirche vom Lateran sehr nahe dem Einsturze. Da sei ein armer, geringer und verachteter Mann herbeigekommen und habe die Kirche mit seinen Schultern gestützt, damit sie nicht einstürze. Fürwahr, sprach er, dies ist der Mann, der durch Lehre und That die Kirche Christi stützen wird. Jetzt faßte der Papst eine große Hochachtung gegen den Diener Christi, zeigte sich in Allem seinem Wunsche willfährig und liebte ihn stets mit besonderer Liebe. Dann gewährte er das Begehrte und versprach noch größere Gunstbezeugungen zu verleihen; er bestätigte die Regel und gab den Auftrag, die Buße zu predigen; die Laienbrüder, welche den Diener Gottes begleiteten, sollten kleine Kronen tragen, um das Wort Gottes frei predigen zu können.


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