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Drittes Capitel.


Abfahrt von Simons-Bucht. – Der Capstrom. – Aguilhasbank. – Meerestiefe. – Strömungen. – Veränderung des Klima's. – Prinz-Eduards-Insel. – Pinguinen. – Meerestiefe. – Crozet-Inseln. – Possessions-Insel. – Ost-Insel. – Seehundsjäger. – Ankerplätze. – Merkwürdige Felsen. – Der erste Eisberg. – Seevögel. – Blighscap. – Cap François. – Erebusbank. – Terrorriff. – Pottfische. – Das Felsenthor. – Der Weihnachtshafen. –


Am 6. April früh lichteten wir die Anker, und als wir die Simons-Bucht verliessen, bemannte der Melville sein Tauwerk und begrüsste uns mit drei auftmunternden Hurrahs, die wir mit Herzlichkeit erwiderten. Leichte veränderliche Windstösse aus SO. hielten uns auf, aber gerade vor Dunkelwerden segelten wir an der Brandung des Blasebalgfelsens in einer Entfernung von etwa ¼ Meile vorbei.

Der Terror musste noch einmal wenden und wir nahmen Segel ein, um ihn zu erwarten; aber bald nach Mitternacht veränderte sich plötzlich der Wind und die Nacht wurde so finster mit heftigen Böen und starkem Gewitter, dass wir von einander kamen. Da wir ihn bei Tagesanbruch nicht sahen, setzten wir unsere Reise allein nach den Prinz-Eduards-Inseln fort, wo ich um Beobachtungen anzustellen zu landen wünschte.

Die Temperatur der Meeresoberfläche stieg von der Capspitze, wo sie wie in Simons-Bucht 58° war, sehr schnell auf 67°; 3 Meilen weiter südlich in wahrscheinlich viel tieferem Wasser um Mitternacht war sie 66°, wie die Luft, und veränderte sich von da an nicht mehr wesentlich, ein Beweis, dass wir jetzt südlich von der kalten Strömung waren, welche die West- und vielleicht auch die Südküste von Africa entlang läuft.

Da sich diese Strömung nur 7–8 Meilen weit vom Cap erstreckt und man jenseits dieser Entfernung blos in einer Tiefe von mehr als 600 Faden eine so niedrige Temperatur wie 43°,5 findet, so ist es klar, dass sie nicht von Süden kommt. Es ist möglich, dass, wenn sich das ganze Meer von Ost nach West bewegt, wie Einige vermuthen, die Wassermassen von grösserer Tiefe und daher kälterer Temperatur, indem sie über die Untiefe der Aguilhasbank gehen, der Oberfläche näher gebracht werden; aber 90–120 Meilen SO. vom Cap und nicht weit vom Rande der Bank fanden wir in 77 Faden eine Temperatur von 55°,2 und bei 100 Faden 54°, so dass die Strömung, welche sich dicht an der Küste befindet, von viel niedrigerer Temperatur sein muss, wenn die an der Westküste von dieser Ursache herrührt. Ich werde auch weiterhin Alles, was wir über diesen Punkt beobachten konnten, oder was die ferneren Untersuchungen dieser seltsamen und noch unerklärten Strömungen unterstützen kann, im Einzelnen mittheilen. Die häufigen Veränderungen in ihren Richtungen, ihre verschiedene Schnelligkeit und die breiten Gürtel von kaltem Wasser, welche wir auf unserem Wege fanden, verdienen eine grössere Aufmerksamkeit von Seiten des Seefahrers, als wir ihnen schenken konnten; und eine genaue Nachforschung nach ihren Ursachen könnte zum grossen Nutzen der das Cap passirenden Schiffe die Parallele zeigen, wo sie am besten zu benutzen oder bei stürmischem Wetter zu vermeiden sind.

Nachdem der Wind fast aus jedem Punkte des Compasses geweht, blieb er nördlich. Um von der Aguilhasbank wegzukommen, segelten wir gerade vor ihm nach Süden bis Mitternacht, worauf eine Windstille von mehrstündiger Dauer, dann ein schwacher Südwind folgte. Um 1 Uhr Nachmittags (8. Apr.) 84 engl. Meilen S. zu O. vom Cap fanden wir keinen Grund mit 600 Faden. Als wir in verschiedenen Tiefen die Temperatur des Meeres untersuchten, gingen leider zwei unserer selbstregistrirenden Thermometer durch Zerreissen der Leine verloren, weshalb wir später diese Experimente weniger häufig machen konnten, als es auf unserer Reise nach Vandiemensland wünschenswerth gewesen wäre.

Der Südwind nöthigte uns eine östliche Richtung zu nehmen und diesen und den ganzen folgenden Tag über hatten wir eine sehr hochgehende See, das Zeichen eines gewesenen Sturmes; aber gegen Mitternacht des 9. April wurden die Wellen kurz und unregelmässig, wahrscheinlich weil wir uns dem westlichen Rande der Aguilhasbank näherten. Den nächsten Tag fanden wir mit 77 Faden Grund; das Blei brachte einige Stücke abgestorbener Corallen und zerbrochener Muscheln mit herauf. Sowohl gestern als heute fuhren wir durch viele lange Streifen braunfarbiger mikroskopischer Thiere; sie waren 5–6 Fuss breit und mehre engl. Meilen lang und lagen in der Richtung der Windes. Bei näherer Untersuchung fanden wir, dass sie aus einer Gattung gesellschaftlicher Mollusken bestanden, die keine organische Verbindung mit einander hatten; aber es waren stets zwei feste Berührungspunkte vorhanden und sie bewegten sich gleichzeitig und wellenartig.

Ausserdem fanden wir zwischen langen Blättern des schwimmenden Seetangs (Macrocystis pyrifera), der in diesem Theile des Meeres sehr häufig ist, vielerlei sehr merkwürdige Seethiere. Albatrosse (Diomedea exulans) erblickten wir in grosser Anzahl und viele derselben fingen wir mit der Angel, wie auch ein Paar der schön gefleckten Captauben (Procellaria capensis) und verschiedene andere Arten Sturmvögel, die in diesen Regionen an die Stelle der schönen Mövenarten, welche unsere nördlichen Meere bevölkern, zu treten scheinen.

Den 11. April früh wendete sich der Wind wieder südöstlich und wir schlugen einen südwestlichen Curs ein. Wir befanden uns immer noch auf der Aguilhasbank und fanden Nachmittags mit 125 Faden Grund von dunklem Sand und Muscheln. Nachdem wir aber noch 7 Meilen in dieser Richtung gesegelt waren, fanden wir mit 320 Faden noch nicht den Boden, so dass die südliche Grenze dieser merkwürdigen und ausgedehnten Bank unter 21° 20' östl. L. zwischen 36° 37' und 36° 44' südl. Br, und etwa 130 engl. Meilen vom Cap, dessen Namen sie trägt, zu suchen ist.

Den 12. April stieg die Temperatur der Luft auf 74°, die des Meeres auf 69°.

Obgleich wir uns nicht über 40 Meilen von unserer gestrigen Stelle befanden, so fanden wir doch keinen Grund mit 600 Faden, so plötzlich nimmt südlich von der Bank die Tiefe des Meeres zu.

Die Variation des Compasses war auf 30° westlich gestiegen. Gegen Mitternacht (13. Apr.) trat Windstille ein und unsere Mittagsbeobachtungen zeigten uns, dass wir von einer Strömung über 30 engl. Meilen südlich und am folgenden Tage über 50 Meilen südwestlich von unserer vermeintlichen Lage getrieben worden waren. Während der Nacht hatten wir etwas Regen und in SO. sahen wir einige Blitze. Da wir in dieser Richtung steuerten, so näherten wir uns dem Gewitter und gelangten bald in den heftigsten Regen, den ich jemals erlebt habe. Er goss wörtlich in Strömen nieder und war von sehr heftigen Windstössen aus verschiedenen Himmelsgegenden begleitet, mit denen vollkommene, aber fast nur einen Augenblick dauernde Windstillen abwechselten. Die niedrige Temperatur des Regens (61°) verminderte die der Luft von 67° auf 64°, während die Wärme des Meeres von 71° auf 73°,5 stieg.

Heftiger Donner und blendende Blitze begleiteten diesen starken Regen, der ohne Unterbrechung länger als 10 Stunden dauerte, und es gehörte die grösste Wachsamkeit von Seiten der Offiziere und der Mannschaft dazu, um das Schiff während der schnellen Veränderung der Stärke und Richtung des Windes und während des durch diese entgegengesetzten Windstösse über alle Begriffe unregelmässigen Wellenschlages zu manövriren. Aber vor 12 Uhr wehete der Wind wieder frisch aus Osten, wendete sich allmälig nach Norden und Abends hatten wir eine so starke NW. Brise, mit so schwerer und unregelmässiger See, dass wir die Nacht in grosser Besorgniss und in der beständigen Erwartung verlebten, unsere Boote würden von einer Sturzsee mit fortgerissen werden, oder wir würden durch die heftigen Erschütterungen des Schiffes einige unserer Maste verlieren, obgleich wir sie so gut als nur möglich befestigt hatten. Diese gefährliche Aufregung des Meeres schrieben wir der Strömung zu, die uns seit mehreren Tagen südwestlich getrieben hatte, die sich aber während des letzten Tages nach NW. gewendet hatte und die mit der ausserordentlichen Schnelligkeit von 68 engl. Meilen den Tag oder fast 3 Meilen die Stunde dem Wind gerade entgegen ging.

Am 15. sank die Temperatur der Oberfläche des Meeres so schnell von 73° auf 61°, dass ich vermuthete, wir näherten uns einem Eisberg, und einige Zeichen am Himmel bestärkten uns in diesem Glauben. Wir sahen jedoch keinen und vor Mitternacht war die Temperatur wieder auf 67° gestiegen, so dass, wenn ihr Sinken durch Eis verursacht wurde, wir wahrscheinlich im Dunkeln daran vorbei gefahren waren.

Mittag den 16. Apr. befanden wir uns unter 41° 24' südl. Br. und 25° östl. L. und entdeckten hier wieder eine Veränderung in der Strömung, welche uns während der letzten 24 Stunden 22 engl. Meilen N. 75 O. getrieben hatte; auch beobachteten wir abermals eine allmälige Abnahme der Temperatur des Meeres von 68° um 1 Uhr früh auf 58° Mittags, ohne eine andere Ursache zu finden, als die Abnahme der Luftwärme auf 52°, wie der Wind sich nach Süden wendete.

Wir befanden uns jetzt südlich von der Strömung, welche sich in der Richtung der Natal-Küste sehr weit ins Meer erstreckte, und waren in eine Gegenströmung gerathen, die nach einem Durchschnitt von mehrern Tagen mit einer Schnelligkeit von etwa 1 engl. Meile die Stunde ostwärts ging. Wir fanden heute keinen Grund mit 600 Faden und die Temperatur des Meeres war in dieser Tiefe 43° 8'.

Im Laufe der vergangenen Woche fand eine Veränderung von 30° in der Temperatur der Luft und des Meeres statt, welche bei der hohen Temperatur, die wir in dem vorhergehenden Monate in einem tropischen Klima gehabt hatten, ohne die grösste Vorsicht von grossem Nachtheil für die Gesundheit sein konnte. Diese Veränderung des Klima's in so kurzer Zeit machte sich anfangs sehr empfindlich fühlbar und es wurden strenge Bestimmungen über die Kleidung unserer Mannschaft nöthig, bei der sich starke Erkältungen zu zeigen anfingen.

Da wir uns vor einem starken Westwinde segelnd rasch der Prinz-Eduards-Insel näherten, von der wir (Mittags 21. Apr.) nur noch etwa 20 engl. Meilen entfernt waren, so wunderte es uns nicht viele Pinguinen zu sehen; aber das Wetter war so dunstig, dass wir erst Land erblickten, als wir uns der Südspitze auf 2–3 Meilen genähert hatten. Während wir dicht an der südöstlichen Seite hinsegelten, fanden wir etwa eine Meile südlich vom Ost-Cap mit 68 Faden Grund von feinem Sand und Corallinen. Diese Strecke der Küste besteht aus schwarzen senkrechten vulcanischen Klippen, die von der Brandung sehr unterwaschen sind. Wir bemerkten 2 oder 3 kegelförmige kraterähnliche Spitzen von dunkelrother Farbe, von der wir jedoch nicht sagen können, ob sie von Eisenoxyd oder vegetabilischer Masse herrühre. Das Süd-Cap fällt ganz senkrecht ab und bildet die Spitze einer langen terrassenförmigen Landzunge, die am Fusse der Hügel entspringt. Die Berge in der Mitte der Insel sind von ziemlich beträchtlicher Höhe; da aber ihre Spitzen von Nebel umhüllt waren, waren wir ausser Stande sie zu messen, obgleich wir sehen konnten, dass zum Theil Schnee sie bedeckte. Wir glaubten kleine Bäume zu erblicken, obgleich dies eine Sache von grosser Ungewissheit ist. Capitain Cook behauptet, aus viel grösserer Entfernung Bäume und Sträucher gesehen zu haben, aber er hat sich sicherlich geirrt. Lange Streifen Seetang liefen 2–3 Meilen weit vom Ostcap in das Meer hinaus, während starke Fluthwirbel verborgene Gefahren anzuzeigen schienen, und da es dunkel wurde, stachen wir wieder in offene See, nachdem wir noch etwas weiter nördlich eine kleine Bucht entdeckt hatten, wo wir hofften, am nächsten Morgen landen zu können. Dieser Theil des Strandes war von unzähligen Pinguinen in einzelnen Schaaren von vielen Tausenden bevölkert, und auch andere Arten Seevögel waren häufig. Ein Paar in der Brandung um die Klippen spielende Seehunde wurden von denen, welche sich darauf verstanden, zu den Pelzrobben (Arctocephalus Falklandicus) gehörend erkannt, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie an der westlichen Küste ihre Sammelplätze haben.

Die Sondirungen während der Nacht gaben sehr unregelmässige Resultate. Mit einem Schleppnetze brachten wir aus einer Tiefe von 95 Faden, etwa 5–6 Meilen östlich von der Insel, eine Menge kleiner weisser Corallen und 30–40 Arten verschiedener Seethiere, Corallinen, Flustrae und Schwämme herauf. Bei Tagesanbruch fanden wir, dass uns eine starke Fluth oder wahrscheinlicher eine Strömung sehr weit leewärts getrieben hatte, und es zeigte sich eine so schwere Deining von Westen, die sichere Anzeige eines nahenden Sturmes, dass ich, obgleich ungern, meinen Plan zu landen aufgab, um nicht noch mehr Zeit in hoffnungslosen Bestrebungen zu verlieren, und nach den Crozetsinseln unter Segel ging. An der nordöstlichen und südöstlichen Küste schien keine zu einem Ankerplatz passende Bucht zu sein, ausser ein wenig nördlich vom Ost-Cap, wo wir zwischen zwei grossen Flecken Seetang eine kleine Strecke sandiges Ufer zu erblicken glaubten; auch Commandeur Crozier, der mit dem Terror am folgenden Tage die Nordküste entlang segelte, bemerkte keine. Er fand einen einzeln stehenden thorförmigen Felsen in einiger Entfernung vom Nord-Cap besonders bemerkenswerth. Nach zuverlässigen Beobachtungen lag letztgenanntes Vorgebirge in 46° 53' südl. Br. 37° 33' östl. L., eine Angabe, die mit Cook in der Breite ziemlich übereinstimmt, aber in der Länge bedeutend abweicht. Auf dem Erebus konnten wir leider an der Südseite gar keine Beobachtungen anstellen und konnten auch der kleineren nordöstlichen Insel nicht nahe genug kommen, um Buchten oder Krihks zu sehen; wie ich aber später hörte, ankern Robbenfahrer zuweilen in einer kleinen Bay auf der Ostseite in 8–10 Faden Tiefe. Die grössere Insel entdeckte zwar ein französischer Seefahrer 1772, aber Capitain Cook nannte sie einige Jahre später Prinz-Eduards-Insel zu Ehren des verstorbenen Herzogs von Kent, des Vaters der Königin Victoria.

Die westliche Kühlte dauerte während des 22. und 23. fort; aber am 24. früh sprang sie nach Norden um und wurde zu einem heftigen Sturm, wie gewöhnlich begleitet von starkem Regen und glücklicher Weise nur wenige Stunden dauernd, denn die schwere Widersee, welche durch die Veränderung des Windes entstand, zertrümmerte unsere Finkeneten und spülte mehrere Gegenstände vom Verdeck; gegen Abend mässigte sich der Wind und setzte wieder nach Westen um. Während dieser Zeit kamen wir an mehreren grossen Flecken Seetang vorbei, die wahrscheinlich vom Ufer der Prinz-Eduards-Insel losgerissen worden waren, und da wir keine sahen, als wir uns derselben von der Westseite näherten, so scheint daraus hervorzugehen, dass in diesem Theile des Meeres eine westliche Strömung vorhanden ist, obgleich sie, nach der Uebereinstimmung der Gissung mit unsern Beobachtungen zu urtheilen, nur von unbeträchtlicher Länge sein kann.

Am 25. April war ein ziemlich schöner Tag. Wir stiessen immer noch auf viele Flecken Seegras, und obgleich wir in die Nähe der Stelle kamen, wo unsere Karten die Gruppe der Crozetsinseln angaben, so erblickten wir doch keine Spur von ihnen, und wir hätten viel Zeit mit ihrem Aufsuchen verlieren können, wenn ich nicht glücklicher Weise vor unserer Abfahrt vom Cap der guten Hoffnung einen genauern Nachweis über ihre Lage von einem Kaufmann der Capstadt erhalten hätte, auf dessen Wunsch ich den Transport einiger Lebensmittel für eine Anzahl Matrosen übernahm, welche auf der Possessions- oder der Ostinsel mit dem Fange des Seeelephanten (Morunga Elephantina) beschäftigt waren.

Am Morgen des 26. Apr. erblickten wir bei Tagesanbruch Land in einer Entfernung von 10 Meilen Ost bei Süd. Es war die Pinguinen- oder die unzugängliche Insel und sie verdient mit vollem Recht diese beiden Namen, denn sie war auf allen Absätzen ihrer steilen Felsen buchstäblich mit Pinguinen bedeckt und nirgends konnten wir ein Fleckchen sehen, das eine Möglichkeit zu landen dargeboten hätte. Wie bei allen andern vulcanischen Inseln geht die Spitze in seltsam geformte Piks aus, und auch nicht die geringste Spur von Vegetation war zu bemerken. Die grosse Menge Seegras und die vielen Wasservögel, auf die wir trafen, hätten uns die Nähe von Land bei Zeiten verrathen.

Die Schweineinsel der Robbenfänger erblickten wir bald darauf in nördlicher Richtung. Es ist das westlichste Eiland der Gruppe und hatte ein viel wirthlicheres Ansehen, da aber das Wetter ungünstig war und auf der östlichen oder Leeseite dieser Insel viele gefährliche Klippen und einzelne Felsen liegen, so wagten wir uns nicht näher als auf zwei bis drei Seemeilen; und nachdem wir dicht an der unzugänglichen Insel vorübergefahren waren, wendeten wir uns nach der südlichen Spitze der Possessionsinsel, die sich bis zum 27sten Breitengrad erstrecken sollte.

Während der Nacht wurde der Wind zu einer starken Brise aus Westen mit nebligem Wetter und wir mussten alle Segel beisetzen, um von dem leewärts liegenden Lande abzukommen, was uns kaum gelungen war, als ein Sturm aus Südwesten losbrach.

Obgleich es zuweilen noch sehr neblig war, kamen wir doch um zehn Uhr Vormittags am 27sten vom Lande ab, und nachdem wir über die angebliche Stelle der Possessionsinsel weggefahren waren, erblickten wir um fünf Uhr Nachmittags in einer Entfernung von 5 oder 6 Meilen durch den Dunst Land, aber der Tag war fast zu Ende; dessenungeachtet segelten wir darauf zu bis die Nacht einbrach, wo wir beilegten.

Der Morgen des folgenden Tages war etwas heller und bei Tagesanbruch zwischen sechs und sieben Uhr erblickten wir die hohen Spitzen der Ostinsel, 4 oder 5 Seemeilen weiter windwärts, so weit östlich waren wir während der Nacht abgetrieben. Der ganze Tag verging mit Laviren gegen den Strom und einen starken Westwind, und bei Sonnenuntergang waren wir immer noch mehrere Meilen vom Strande entfernt.

Dieser Zeitverlust war mir sehr schmerzlich, aber da ich die Possessionsinsel bis Ende dieses Monats zu unserm ersten Rendezvous bestimmt hatte, so wünschte ich bei einer der Robbenfängerparteien mich zu erkundigen, ob sie den Terror in der Nähe der Insel gesehen hätten. Noch mehr lag mir am Herzen, die Wintervorräthe, welche wir für diese Leute an Bord hatten und welche dieselben sehr nothwendig brauchen konnten, ans Land zu setzen. Deshalb lavirten wir die ganze Nacht hindurch windwärts und sahen bei Tagesanbruch, wo der Nebel verschwunden war, diese vulcanische Felsmasse in unsrer Nähe. Die Ufer bildeten steil emporragende Felsen und vorspringende Klippen, wie es schien gebildet von der unaufhörlichen Bewegung der Wellen, welche die weichern Theile weggerieben hatten, und mit Ausnahme einer nicht unbedeutenden flachen Strecke an der Nordostseite der Insel war keine Stelle zu bemerken, wo eine Wohnung Platz finden oder ein Boot landen konnte.

Da uns dieses Gestade der einzige geeignete Platz für Robbenfänger zu sein schien, feuerten wir dicht am Ufer mehrere Schüsse ab und erregten dadurch ihre Aufmerksamkeit, denn kurz darauf erblickten wir durch unsere Fernröhre auf der Ostseite der Bucht ein grosses Feuer, welches die Leute für uns als Signal angezündet hatten. Wir waren noch zu weit leewärts von ihnen, als dass sie sich hätten zu uns wagen können, und nachdem wir noch bis zwei Uhr lavirt hatten, wollten wir gerade in die Bucht einfahren, als der Wind plötzlich zu einem starken Sturm wurde und die heftigen Windstösse, welche die fast senkrechte Küste entlang fuhren und den Schaum des Meeres in Wolken über uns emporhoben, uns nöthigten, uns mit einem dichtgerefften Hauptmarssegel und Sturmstagsegel zu begnügen. Damit wendeten wir, eine halbe Meile von der Küste angekommen, wieder seewärts, da wir die gänzliche Unmöglichkeit einsahen, vor der Wiederkehr besseren Wetters uns mit den Leuten in Verbindung zu setzen.

Es war uns sehr ärgerlich, so getäuscht zu werden; aber diese verschiedenen vergeblichen Versuche befestigten nur unsern Entschluss, unser Möglichstes zu thun um zum Zwecke zu kommen, und obgleich uns der Sturm und die Strömung sehr weit leewärts trieben, konnten wir doch gegen Abend, wo das Wetter etwas besser geworden war, wieder unsern Platz behaupten. Die Nacht durch fuhren wir mit allen Segeln und befanden uns am nächsten Morgen (30. April) mehrere Meilen luvwärts von der Ostinsel, indem wir die Possessionsinsel deutlich vor uns auf unserer Wetterseite sahen.

Kurz nach Mittag trat eine vollkommene Windstille ein und nach einigen Kanonenschüssen wurde in der Americabucht an einer Stange eine weisse Flagge aufgezogen; wir befanden uns jetzt etwa 5 Meilen von der Küste und gerade in der Mitte zwischen der Possessions- und der Ostinsel; aber das Meer war noch nicht ruhig genug, um einem Boote zu gestatten, zu uns zu kommen. In der Dämmerung mussten wir mit einem nordwestlichen Winde wieder in See stechen.

Nachdem wir uns am nächsten Morgen wieder dem Lande genähert und die Americabucht zu Gesicht bekamen, sahen wir die Leute am Strande ihr Boot aussetzen. Mr. Hickley, ihr Anführer, kam an Bord, und er und seine Bootsmannschaft sahen mehr aus wie Eskimos, als wie civilisirte Wesen, waren aber noch schmutziger in ihrer Kleidung und Person, als alle die ich gesehen. Ihre Kleider waren buchstäblich in Thran getränkt und rochen abscheulich; sie trugen Stiefeln von Pinguinenfellen mit nach inwendig gekehrten Federn; sie sagten uns, das Wetter sei so stürmisch gewesen, dass sie gestern zum ersten Mal seit fünf Wochen ein Boot hätten aussetzen können; sie hatten daher noch sehr wenig Seeelephanten fangen können und waren verdriesslich, dass sie den Winter nicht nach der Schweineinsel ziehen sollten; die Schweine seien auf dieser Insel so häufig, sagten sie, dass man kaum vor ihnen ans Land kommen könne. Die ersten liess Capitain Distance 1834 dort, und sie haben sich in weniger als sechs Jahren in fast unglaublichem Verhältniss vermehrt, obgleich jährlich eine grosse Anzahl von den Robbenfängern getödtet wird. Ein americanisches Schiff hatte vor einigen Jahren auf der Possessionsinsel einige Ziegen zurückgelassen, die bei dem langen groben Grase, das dort häufig wächst, gut gediehen, aber unter dem Schutz der Robbenfänger noch zahm geblieben waren. Die Gesellschaft bestand aus elf Mann, von denen einer seit drei Jahren auf der Insel war; sie schienen keinen Wunsch zu hegen nach dem Cap zurückzukehren, und waren vollkommen zufrieden, da sie Ueberfluss an Lebensmitteln hatten. Sie essen die Zunge, die Flossen und einen Theil des Leibes des Seeelephanten und fangen eine Art Klippfisch, wahrscheinlich ein Art Notothenia, von der Grösse eines kleinen Schellfisches mit sehr grossem Kopf, in grosser Menge und trocknen ihn auf den Felsen. Die Eier der Seevögel können in der Brutzeit ganze Boote voll gesammelt werden und sollen ein vortreffliches Essen sein, vorzüglich die des Albatros, welche im Durchschnitt über ein Pfund schwer sind. Die Jungen dieses Vogels, wenn sie eben aus dem Nest genommen sind, sind nach ihrer Aussage eine wahre Delicatesse: es ist jedoch möglich, dass sie mit den Gewohnheiten der Eskimos auch ihren Geschmack angenommen haben. Nach ihrer Beschreibung ist der Boden fruchtbar, aber es ist ihnen nie eingefallen, Kartoffeln oder ein anderes Gemüse anzupflanzen, obgleich nicht zu bezweifeln ist, dass sie hier fortkommen, da die Temperatur nie sehr niedrig ist. Wilde Enten sind in einem See auf dem Gipfel der rothen Kuppe so häufig, dass zu diesem Zweck abgerichtete Hunde so viel fangen, als man nur haben will.

Sie hatten keinen Plan der Insel und ihre Aussagen über deren Beschaffenheit waren unbestimmt und ungenügend. Nach ihrer Besehreibung ist sie 20 Meilen lang und 10 breit; sie hat auf der Ostseite 3 Buchten, in denen Schiffe vor Anker gehen können, aber die Westküste ist wegen der schweren Deinung, die beständig gegen den Strand rollt, ganz unzugänglich. Vor einiger Zeit ging auch eist dieser Gesellschaft gehöriges Boot mit der ganzen Mannschaft zu Grunde, als es auf den Seeelephantenfang aus war.

In der Americabucht, Livelybucht und Schiffsbucht sind vor Anker liegende Schiffe vor den herrschenden Winden vollkommen geschützt, sie müssen aber die beiden letztern sogleich verlassen, wenn ein starker Ostwind eintritt, da blos in der Americabucht Platz genug für ein Schiff ist, um den Sturm abzuwarten. Diese Winde sollen übrigens so selten sein, dass die französische Fregatte Heroine, die 1834 zur Untersuchung dieser Inselgruppe abgeschickt wurde, über fünf Wochen in der Schiffsbucht vor Anker lag; seitdem haben jedoch zwei englische Wallfischfahrer durch den Versuch, bei einem Sturm aus Osten vor Anker liegen zu bleiben, Schiffbruch gelitten.

Mr. Hickley sagte uns, dass allen Anzeichen nach ein Ostwind zu erwarten sei, der in dieser Jahreszeit häufiger ist, und der hohe Stand des Barometers schien seine Meinung zu bestätigen, sonst wäre ich ein Paar Stunden vor Anker gegangen, um die Bucht zu untersuchen; da mir aber ihre geologische Beschaffenheit zeigte, dass sie zu einer magnetischen Station nicht tauglich, sei, und ich ausserdem sehr wünschte, sobald als möglich auf unserm nächsten Rendezvous den Terror zu treffen, gingen wir unter Segel mit der Absicht, vor Dunkelwerden von der Küste soviel als wir konnten aufzunehmen.

Wie die übrigen Inseln der Gruppe ist sie offenbar vulcanischen Ursprungs; auf dem Gipfel mehrerer Hügel bemerkten wir kurze Basaltsäulen und zwei oder drei erloschene Krater. An der Nordseite ist die Küste hoch und steil und eigenthümlich geschichtet; an der östlichen Seite befinden sich einige kleine Buchten, und aus den grössern grünen Strecken an den Abhängen sahen wir mehrere Wasserfälle hervorkommen, die sich über die schwarzen Klippen in das Meer stürzten.

Die merkwürdige Spitze Dark Head am nördlichen Ende der Insel liegt 46° 19' südl. Br. und 51° 53' östl. L.; die Südspitze 46° 28' südl. Br. und 51° 56' östl. L.; die Variation des Compasses ist 35° 13' westl. Der Mittelpunkt der Ostinsel liegt unter 46° 27' südl. Br. und 52° 14' östl. L.

Diese Resultate, obgleich sie für alle Zwecke der Schifffahrt genügen, konnten wegen des für Beobachtungen ungünstigen Wetters nicht mit Genauigkeit erlangt werden.

Wir verliessen die Südspitze der Possessionsinsel um vier Uhr Nachmittags und steuerten dicht an der Südküste der Ostinsel hin. Obgleich sie nicht mehr als drei oder vier Meilen im Durchmesser hat, erreichen doch ihre höchsten Spitzen eine Höhe von wenigstens 4000 Fuss, und das Ufer steigt an einigen Stellen mehrere Hundert Fuss senkrecht aus dem Meere empor. Fast jedes Cap hat einen einzelnen Felsen in einer Entfernung von anderthalb bis zwei Meilen vor sich liegen: einer derselben in der Nähe der Ochsenbucht liegt noch weiter draussen im Meere und ähnelt von einer Seite einem Schiff unter vollen Segeln; daher sein Name Schiffsfelsen. Ein anderer bei der südöstlichen Spitze heisst ebenfalls nach einer angeblichen Aehnlichkeit der Kirchenfelsen; aber der merkwürdigste ist die durchbrochene Klippe westlich vom Nordcap der Possessionsinsel, durch die, wie man uns sagte, ein kleines Schiff fahren könnte.

Begünstigt von einem starken Nordwestwinde näherten wir uns schnell der Kerguelen-Insel. Am Morgen des dritten Mai, unter 47° 17' südl. Br. und 58° 50' östl. L., erblickten wir das erste antarktische Eis, aber so klein, dass es kaum den Namen eines Eisberges verdiente, denn es war nicht mehr als 20 Fuss hoch und im raschen Schmelzen begriffen, obgleich es noch fest genug war, um ein Schiff, welches dagegen rannte, ernstlich zu beschädigen. Wir fuhren an mehrern Strecken von schwimmendem Seegras vorbei und wurden begleitet von mehrern Albatrossen und Riesensturmvögeln und noch zahlreicher von der gefleckten Captaube und dem gefleckten Sturmvogel von zwei oder drei verschiedenen Arten. Diese Vögel gaben unserer einsamen Fahrt eine Art Leben, welches in starkem Gegensatz mit der öden und ununterbrochenen Stille der Tropenregion stand, wo man ausser in der Nachbarschaft der wenigen Inseln keinen Seevogel erblickt, was um so merkwürdiger ist, da das Meer dort überreich ist an Geschöpfen, die ihnen zur Nahrung dienen.

Am 5. Mai bekamen wir einen Pottfisch, eine Robbe und einen Zug Meerschwalben zu Gesicht. Da ein starker Wind, fast ein Sturm aus Nordwesten wehte und die Luft dick war, legten wir um fünf Uhr Nachmittags 20 Meilen von einer von Cook Bligh's-Cap genannten Insel unter dichtgerefften Marssegeln bei, um den Tag und helleres Wetter abzuwarten. Um 7½ Uhr fanden wir Grund mit 115 Faden auf einer Bank mit feinem schwarzen Sand und kleinen Steinchen; und während der Nacht wechselte die Tiefe von 120 bis 145 Faden ab.

Es wurde am nächsten Morgen fast neun Uhr, ehe das Wetter sich hinreichend aufhellte, um uns zu gestatten nach den Inseln zu fahren, und vor Mittag wurde es wieder so neblig, dass wir blos zwei oder drei Meilen weit sehen konnten; so gross war jedoch unser Vertrauen auf die Genauigkeit der Angaben der Lage der von unserm grossen Seefahrer entdeckten oder besuchten Punkte, dass wir ohne Furcht unsere Reise fortsetzten und ein Viertel nach zwölf Uhr die hohe und allem Anschein nach unzugängliche Klippe gerade vor uns sahen; wir fuhren dicht daran vorbei und steuerten nach dem Cap François der Kergueleninsel. Gegen Abend war der Nebel so dick, dass wir kaum zwei Schiffslängen weit sehen konnten, und da jetzt auch die Nacht einbrach, mussten wir unter wenigen Segeln beilegen. Mit dem Senkblei fanden wir Grund mit 70–80 Faden auf felsigem Boden; und früh erblickten wir Cap François in einer Entfernung von fünf oder sechs Meilen auf unsrer Wetterseite, aber der Wind war unter der Zeit so stark geworden und die See ging so hoch, dass wir unsern Platz nicht behaupten konnten; obgleich wir den Tag und die Nacht hindurch fast alle Segel beigesetzt hatten, waren wir doch bei Tagesanbruch 20 Meilen leewärts vom Cap getrieben worden.

Den Tag über lavirten wir zurück und legten um elf Uhr bei, zwei Meilen vom Hafen entfernt, um das Tageslicht zur Einfahrt zu erwarten, aber wir täuschten uns wieder. Um Mitternacht war es sehr schön mit sehr wenig Wind und vollkommen ruhiger See; aber in diesen stürmischen Regionen kommen die Stürme so plötzlich, dass es in weniger als drei Stunden so heftig wehte, dass wir mit dichtgerefften Marssegeln fahren mussten, und da die See sehr hohl ging, wurden wir vom Lande abgetrieben. Der Sturm wehte mit vermehrter Wuth am nächsten Tage und bis neun Uhr früh, wo er abnahm und wir allmälig mehr Segel beisetzen konnten. Der Rest dieses und der ganze nächste Tag verging mit dem Bemühen, das Land zu erreichen, und wir benutzten die Zeit, um eine zusammenhängende Reihe von Tiefmessungen auf einer Bank von schwarzem Sand und Felsen, die sich über 100 Meilen weit vom Cap erstreckte, zu erlangen. Die Entdeckung dieser grossen Bank, die als Anzeichen der Nähe des Landes für die zahlreichen Schiffe, welche dann und wann die gefährlichen Küsten dieser Insel besuchen, sehr nützlich sein kann, entschädigte uns für die Verzögerung, die wir erleiden mussten. Ich habe sie auf der Karte die Erebusbank genannt; ein gefährliches Felsenriff zwischen 15 und 16 Meilen Ost bei Süd vom Cap François, über welches das Meer heftig brandete, nannten wir Terrorriff.

Während wir auf der Erebusbank lavirten, sahen wir mehrere Pottfische und grosse Schaaren von Seevögeln schwebten über den Flächen von Seegras, die wir theils schwimmend, theils noch am Felsen festsitzend antrafen.

Am Morgen des 12. befanden wir uns dicht an dem mächtigen Thorfelsen, welcher die südliche Spitze des Weihnachtshafens bildet, und da leidliches Wetter war, gelangten wir kurz nach Mittag in die Einfahrt; da aber der Wind uns gerade entgegen kam und sehr schnell an Stärke zunahm, so wären wir fast noch einmal ins offene Meer hinausgetrieben worden. Als wir in den innern Hafen gelangten, wurden die Windstösse so heftig und der Canal so eng (nicht ganz eine Drittelmeile), dass wir drei Stunden lang lavirten, ohne eine Schiffslänge zu verlieren oder zu gewinnen; die Dunkelheit machte diesem mühsamen Bestreben ein Ende und zwang uns um sechs Uhr mit 23 Faden auf feinem Sand und Steinen vor Anker zu gehen. Obgleich nicht ganz wo wir zu sein wünschten, waren wir doch froh, einen so guten Ankergrund gefunden zu haben, denn fast unmittelbar darauf fing ein heftiger Sturm an, der die ganze Nacht dauerte.

Der Terror traf am nächsten Morgen ein, aber wegen des schlechten Wetters konnten wir erst am 15. in die Tiefe des Hafens kommen und die Schiffe an einer Stelle vor Anker legen, wo wir bequem und oft ans Land gehen konnten.

Am 17., Sonntags, war Ruhetag. Ich muss hier erwähnen, dass wir jeden Sonntag die Litaney und meistens eine kurze Predigt lasen; und es ist merkwürdig, dass während unsrer ganzen Reise weder die Schlechtigkeit des Wetters, noch die sonstigen Umstände so waren, dass sie die Erfüllung dieser Pflicht verhindert hätten. Wenige konnten mehr überzeugende Beweise von der gnädigen Fürsorge der Vorsehung haben, und ich glaube, dass kein Mensch auf dem Schiff war, der nicht bedauert hätte, wenn wir verhindert waren uns zu versammeln, um zu Gott zu beten und ihm zu danken.


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