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Gefangen.

Im Glas steht tiefgebeugt die Rose. –
Da draußen spielt der Sonnenschein
Und sendet mit den lichten Fluten
Den Abglanz seiner Glut herein.

Ihr ist, als sei sie längst gestorben
Und läge lebend doch im Grab . . .
Erzitternd fällt ein Wassertropfen
Wie eine Thräne still herab . . .

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