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Begehren.

An manchen Tagen faßt mich ein Begehren
Nach Glanz und Glück und wilder Rythmen Glut
Nach Purpurrosen, tief und rot wie Blut
Und heißen Frauen, die mit liebesschweren
Sturmküssen dämmen meiner Wünsche Flut. –

Doch tief in diesem grellen Lustverlangen
Zittert ein einz'ger leiser Wunsch allein
Nach einem großen, reichen Glücklichsein,
Nach Frieden, den mir stille Lieder sangen
In meiner Kindheit goldnem Sonnenschein.

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