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Rauher Frühling.

Heut ist der Held aus unsern Winterträumen
Der Frühlingssturm zur starken That geworden.
Mit Herrschergriffen harft er in den Bäumen
Sein Königslied in brausenden Accorden.

Vieltausendfach tönt's aus den Kronen wieder
In sturmgepeitschten, grollenden Chorale.
Und knirschend gräbt er in die weichen Glieder
Der Erde schmerzenstiefe Knechtesmale.

Doch kraftbewußter wird das Frühlingsstürmen
Des jungen, lebensstrotzenden Despoten.
Nun flattern schon die Nebel von den Thürmen
Die ihnen noch den letzten Schutz geboten.

Hell jauchtzt er auf . . . Und Wolkenfetzen fliegen
In wirrem Tanz . . . Zerrissen ist der Schleier
Die Sonne leuchtet auf sein frohes Siegen,
Und Goldglanz krönt die erste Frühlingsfeier.

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