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16

Rolf Wubbels, der Mann, der nie Geld und stets den brennenden Wunsch nach dessen Besitz hatte, saß unruhig, den Hut gereizt in den Fingern drehend, im Zimmer Kapitän Hearns. Ihm gegenüber stand, die Hände auf dem Rücken verschränkt, der kleine Beamte und lächelte wohlwollend.

»Als ich noch klein und dumm war«, erzählte er in sanftem Tonfall, »hatte ich die üble Angewohnheit, an Tischen, Wänden und Türen zu kritzeln und zu schreiben. Ganz unsinniges Zeug natürlich. Mein Vater war sehr streng, und diesem Umstande verdanke ich –«

»Zum Kuckuck!« knurrte Wubbels wütend. »Was geht mich Ihre Lebensbeschreibung an? Zur Sache, Sir! Sagen Sie mir, warum ich hierher geladen worden bin. Alle anderen Weisheiten behalten Sie gefälligst für sich.«

Hearn hob kaum merklich die Augenbrauen.

»Sie kennen mich noch wenig – sonst hätten Sie das nicht gesagt«, meinte er vorwurfsvoll. »Sie würden bestimmt nicht wünschen, daß ich schneller und geradewegs zur Sache käme, wenn Sie wüßten, daß dies nur bei einer Art von Verhören oder Befragungen geschieht: nämlich, wenn ich auf die ganze Fragerei verzichten und die Akten dem Staatsanwalt mit den salbungsvollen Worten ›Fordern Sie den Kopf des Angeklagten!‹ übergeben kann.«

Einen Augenblick schwieg Wubbels bestürzt. Dann brauste er auf:

»Sie wollen … Ah! Sie wagen anzudeuten, daß gegen mich irgend etwas Ernstes vorliegt? Sie erdreisten sich –«

»Zur Sache, Sir!« unterbrach ihn Hearn, und seine kleinen Äuglein funkelten listig. »Beantworten Sie mir, bitte, einige Fragen! Sie heißen Rolf Wubbels, sind in Buffalo geboren, fünfundvierzig Jahre alt, verheiratet und kinderlos?«

»Jawohl, stimmt ganz genau«, nickte der Befragte.

»Sie haben in Chikago die Realschule besucht«, fuhr der Beamte eintönig fort, »wollten in Europa studieren, mußten Ihr Vorhaben jedoch aus finanziellen Gründen aufgeben. Ihr Vater hieß Samuel, hatte drei Söhne und zwei Töchter; Ihre Mutter hieß Marie und hatte ebenfalls drei Söhne und zwei Töch – – –«

»Kreuzschockdonnerwetter!« platzte Wubbels knallrot vor Zorn heraus. »Wollen Sie mich vielleicht auch noch fragen, ob mein Großvater mit Erfolg geimpft worden ist?!«

Hearn lehnte sich gemütlich gegen den Tisch zurück.

»Nein«, sagte er sachlich. »Darum kümmern sich die Behörden nicht mehr. Die Fragen, die ich Ihnen eben stellte, kümmern wiederum mich wenig … Ich glaube fast, wir wären inzwischen weitergekommen, wenn Sie meiner Lebensbeschreibung etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätten. Daher –«

»Ich habe Eile, Sir«, sagte Wubbels plötzlich mit unheimlicher Ruhe. »Ich muß zu einer Verhandlung. Sie wissen doch, ich bin Direktor und beinahe Besitzer einer Aktiengesellschaft.«

»Ich habe auch Eile«, erwiderte Hearn mit eherner Ruhe. »Es ist fast derselbe Fall wie bei Ihnen. Ich muß auch zu einer Verhandlung … hm … mit einer Tänzerin. Bis gestern glaubte ich, der Besitzer ihres Herzens zu sein; nun merke ich, daß dies eine Aktiengesellschaft von Männern ist, und ich lediglich –«

»Wollen Sie nicht lieber doch zu Ihrer Lebensbeschreibung zurückkehren?« fragte Wubbels erschöpft und blickte traurig, in sein Schicksal ergeben, vor sich hin.

»Aber gern!« Hearn war wie mit einem Schlage verwandelt. Ein zufriedenes Lächeln stand in seinem Gesicht, und seine Augen strahlten. Genau an der Stelle, wo ihn der andere unterbrochen hatte, setzte er in seiner Erzählung ein.

»Also, mein Vater war sehr streng, und diesem Umstande verdanke ich es, daß ich von meinem Laster doch noch geheilt wurde. Sonst hätte sich meine krankhafte Neigung wohl weiter entwickelt, und mit der Zeit wäre ich dazu übergegangen, Polizei und Privatpersonen durch anonyme Briefe mit unsinnigen Beschuldigungen zu belästigen.«

»Ah«, sagte Wubbels langsam. »Ich verstehe –: Sie wollen wohl behaupten, daß ich anonyme Anzeigen verfertige?«

Der Kapitän nickte.

»Ganz recht. Gerade das wollte ich behaupten«, antwortete er sehr zuversichtlich. »Leugnen hätte keinen Zweck. Es liegt eine anonyme Anzeige gegen einen gewissen Snyder vor, die zweifellos von Ihnen stammt. Dies zu beweisen, würde mir kaum nennenswerte Schwierigkeiten bereiten.«

Jetzt wußte Wubbels, worum es ging. Sofort hatte er seine Selbstbeherrschung wiedergewonnen.

»Nun gut. Ich gebe zu, diese Anzeige geschrieben zu haben. Was weiter? Es dürfte Ihnen doch kaum unbekannt sein, daß Sie meinen Namen auch jetzt niemandem nennen dürfen. Und strafbar sind Anzeigen an die Polizei auch nicht. Also was wollen Sie?«

Hearn holte in seiner Rede wieder weit aus.

»Mr. Manhattan ist tot«, erzählte er sanft. »Sein Testament nennt verschiedene Personen, die bedingt seine Erben sind. Das heißt – eine von ihnen wird Erbe, nur eine! Merkwürdigerweise laufen nun bei uns täglich anonyme Anzeigen gegen jede einzelne der im Testament erwähnten Personen ein. Zum Beispiel sind gegen diesen Mr. Snyder nicht weniger als acht Anzeigen bisher eingegangen, gegen Mr. de Wood – fünf, gegen die Schwestern Elmhurst – vier, gegen Mr. Leroy ebenfalls vier. Dann kommen Sie an die Reihe mit allerdings bis jetzt nur zwei Anzeigen –«

»Anzeigen gegen mich?!« Wubbels schrie es in höchster Erregung. »Wessen wagt man mich zu beschuldigen?«

»Des Mordes an Manhattan«, antwortete Hearn gelassen. »Darin sind sich nämlich alle diese Anzeigen gleich, trotz aller sonstigen Abweichungen voneinander. Jeder soll der Mörder Manhattans sein.«

Wubbels schwieg.

»Sehen Sie«, fuhr der Kapitän fort, »da dachte ich mir, vielleicht würden Sie geneigt sein, Ihre Anzeige gegen Snyder ein wenig zu begründen. Es liegt mir sehr viel daran; denn Snyder ist der einzige von allen Verdächtigten, der – ganz gegen meinen Willen – gestern nacht festgenommen worden ist, und den zu verhören in einer knappen halben Stunde meine Aufgabe sein wird.«

»Ich sage nichts«, erwiderte der andere nach kurzem Schweigen eigensinnig. »Sie können mich nicht zwingen –«

»Denken Sie mal, was wohl die Leute sagen würden, wenn die Zeitungen –«

»Was? Mit den Zeitungen wagen Sie mir zu drohen?!« Wubbels war wütend aufgesprungen.

»Es ist wirklich merkwürdig, aber die Zeitungen erfahren alles – – – was ich gedruckt zu sehen wünsche.«

»Ich will reden«, erklärte Wubbels plötzlich entschlossen.

Hearn unterhielt sich nun in der Weise mit ihm, wie sie ihm zusagte. Als Wubbels zwanzig Minuten darauf mit hochrotem Kopf die Treppen hinunterlief, kritzelte der Beamte in sauberen Schnörkeln in sein Notizbuch:

»Wb. verhört. Alles Blech. Sn. mit Mord an Mnh. bestimmt nichts zu tun. Scheint aber andere Sachen auf dem Kerbholz zu haben. Wb. selbst an Mord ebenfalls unbeteiligt. Viel zu dumm dazu.«

*

»Mr. Huntington wartet im Nebenzimmer«, meldete ein Polizist.

»Ach so, ja – lassen Sie ihn herein!« ordnete Hearn an. »Ich hatte ganz vergessen«, wandte er sich gleich darauf an den eintretenden Detektiv, »daß ich Sie gebeten habe, dem Verhör Snyders beizuwohnen. Ja … die Sache kommt gleich dran. Setzen Sie sich doch, bitte!«

Huntington verneigte sich kurz.

»Danke, ich stehe lieber.«

Etwa zehn Minuten später wurde der Untersuchungsgefangene zum Verhör vorgeführt. Er blieb neben der Tür stehen und lehnte sich leicht gegen die Wand. Obwohl er seiner Sache sicher zu sein glaubte, war ihm die Tatsache, daß ausgerechnet Hearn ihn befragen sollte, sehr unangenehm. Die Verhöre dieses Beamten waren bekannt und gefürchtet. Man erzählte sich, daß er sogar die verstocktesten Verbrecher zum Sprechen bringe, und daß kein noch so geschickt ausgeklügeltes Geschichtchen vor seinen unerbittlichen Kreuz- und Querfragen bestehen könne.

Snyder sah sich in dem spärlich möblierten und daher etwas kahl wirkenden Raume um. In der Mitte des Zimmers ging Hearn händereibend auf und ab, ein Schreiber saß leise gähnend in der Ecke, und am Fenster lehnte zigarettenrauchend der Detektiv Huntington.

»Nehmen Sie bitte Platz, Mr. Snyder«, sagte der Kapitän freundlich und deutete auf einen Stuhl, gegenüber den Schreibtisch.

Kaum hatte Snyder der Aufforderung Folge geleistet, als der kleine Polizeibeamte an den Tisch trat und die mit einem dunkelgrünen Schirm versehene Lampe anknipste; dann versank er in seinem Sessel.

»Nun, Mr. Snyder … Wie geht's, Mr. Snyder?« brummte er zerstreut und blätterte nachlässig in den Akten.

Snyder wahrte eisiges Schweigen. Seine Mienen drückten Ärger aus.

Hearn hatte den ganzen Tisch mit Aktenstücken belegt. Wie ein mit seinen Plänen zufriedener Feldherr ließ er seine Blicke noch einmal prüfend über jedes einzelne Papier gleiten, ordnete hier und rückte dort ein Schriftstück zurecht. Plötzlich richtete sich seine schmächtige Gestalt kerzengerade empor.

»Sie behaupten also, unschuldig zu sein, Mr. Snyder?« fragte er geradeheraus.

»Ich bin unschuldig. Selbstverständlich!« erwiderte der Häftling finster.

»Ich glaube es Ihnen! Mein Wort darauf – ich glaube es Ihnen!« nickte der Kriminalbeamte eifrig.

»Dann lassen Sie mich gefälligst frei!« rief Snyder ungehalten.

Hearn hob die Schultern.

»Nichts wäre mir angenehmer als das! Nichts! Sie können es getrost glauben. Aber – sehen Sie – ich habe Vorgesetzte, die von mir vermutlich Beweise Ihrer Unschuld verlangen werden. Ich bin sogar überzeugt davon, daß sie Beweise verlangen werden. Sagen Sie selbst, – kann ich Sie da so ohne weiteres laufen lassen?«

Snyder schwieg. Hearn hatte sich tief in den Sessel zurückgelehnt und beobachtete unter den schläfrig gesenkten Augenlidern hervor scharf jede Bewegung im Gesicht seines Gegenübers.

»Sie haben natürlich weder Beweise für meine Schuld, noch für meine Unschuld?« fragte jener endlich ungeduldig.

»Leider, leider. Es ist eine trostlose Lage. Aber ich werde es binnen zehn Minuten beweisen, wenn Sie wirklich unschuldig sind.«

»Das möchte ich erleben!« sagte Snyder ironisch.

Der Kapitän lächelte plötzlich.

»Passen Sie auf, Mr. Snyder«, rief er lebhaft. »Ich werde Ihnen jetzt schnell zehn Worte, zehn belanglose Worte nennen. Sobald ich ein Wort gesagt habe, nennen Sie sofort ein anderes, das Ihnen gerade in den Sinn kommt und mit dem erstgenannten in irgendeinem Zusammenhang steht.«

»Fällt mir doch gar nicht ein!« rief Snyder zornig. »Sie sollen mich verhören, nicht aber hier Gesellschaftsspiele einführen! Ich werde mich beschweren, Sir!«

Hearn richtete die Augen anklagend gegen die Decke.

»Schade! Wirklich zu schade! Ich hätte Ihnen nämlich bei diesem Experiment Ihre sofortige Befreiung versprechen können! Das heißt: nur in dem Falle, wenn Sie tatsächlich unschuldig sind. Sollten Sie allerdings der Mörder Manhattans sein, so tun Sie recht daran, sich zu weigern.«

»Ich bin nicht Manhattans Mörder!« fuhr der Untersuchungsgefangene auf. »Und ich glaube Ihnen kein Wort davon, daß Sie mich sofort freilassen werden. Aber meinetwegen machen Sie Ihr Experiment oder wie Sie es sonst nennen mögen. Ich habe allerdings noch nicht ganz verstanden, was Sie eigentlich von mir wollen.«

»Das ist so«, begann Hearn. »Ich sage … das heißt, Sie sagen, wenn ich sage … Entschuldigen Sie, ich bin ein schlechter Erklärer.« Hilfesuchend sah er sich um. Seine Blicke fielen auf den mit verschränkten Armen am Fenster lehnenden Detektiv. »Ach, Mr. Huntington, Sie wissen doch sicherlich, was ich meine … Ach bitte, erklären Sie es doch Mr. Snyder!«

Huntington trat näher.

»Gern«, sagte er. »Also, es geht folgendermaßen vor sich –«

»Augenblick! Ich hab's!« rief Hearn plötzlich triumphierend. »Wir machen es Mr. Snyder schnell mal vor. Das ist das Einfachste! Ich frage, Sie antworten!«

Huntington nickte zum Einverständnis.

»Also los!« erklärte Hearn entschlossen. »Pflaume?«

»Birne!« sagte der Detektiv sofort.

»Pferd?«

»Kuh!«

»Stadt?«

»Dorf!«

So ging es eine Zeitlang lebhaft fort. Snyder betrachtete die beiden Männer, wie wenn sie wahnsinnig geworden wären.

»Haben Sie nun begriffen?« erkundigte sich der Kapitän, nachdem er das Fragespiel plötzlich abgebrochen hatte.

»Ja«, bestätigte Snyder. »Wenn dieses alberne Spiel etwas nützen soll –«

»Lassen Sie das doch meine Sorge sein«, erwiderte Hearn freundlich. »So albern dieses Spiel auch aussieht, – wenn ich es je gespielt habe, so brachte ich damit meine Leute stets entweder in die goldene Freiheit oder aufs Schafott!«

Snyder war bleich geworden.

»Wollen wir beginnen?« fragte Hearn gemütlich.

»Ja«, sagte der Untersuchungsgefangene finster, aber seine Stimme klang nicht mehr so zuversichtlich wie bisher.

»Los!« befahl der Polizeibeamte. »Huhn?«

»Ente!« entgegnete der andere, ohne zu überlegen.

»Onkel?«

»Tante!« kam die Antwort.

»Testament?« rief Hearn fröhlich.

Snyder hatte bereits den Mund zur Antwort geöffnet, als er plötzlich stockte.

Das Schweigen im Raume wirkte beängstigend.

»Zwölf Sekunden!« sagte Hearn leise, gleichsam bedauernd.

Snyder sprang mit einem Ruck auf. Seine Augen glänzten wie im Fieber.

»Sie beobachten die Zeit!« stieß er aufgeregt hervor. »Das ist … das ist …«

»Aber selbstverständlich!« meinte der Kapitän mit einer Unschuldsmiene. »Selbstverständlich beobachte ich den Sekundenzeiger. Das ist doch notwendig! Übrigens verstehe ich Sie nicht. Warum sagten Sie vorhin nicht ›Erbe‹? Es ist ein ganz unverfängliches Wort; ein Wort, das in diesem Zusammenhange ebensogut ein Mörder als auch ein Unschuldiger sagen könnte.«

»Sie sind schrecklich! stöhnte Snyder. »Woher wissen Sie, daß ich ›Erbe‹ sagen wollte? Ich wollte es wirklich sagen, aber –«

»Sie fürchteten sich!« ergänzte Hearn. »Ganz unnötigerweise. Und woher ich das wußte? Erstens würden von zehn Menschen neun in diesem Falle ›Erbe‹ oder ›Erbschaft‹ sagen, zweitens – die Mundstellung … Also, wir fahren fort!« Er gab dem Schreiber einen Wink. »Bringen Sie Mr. Snyder ein Glas Wasser!«

Der Untersuchungsgefangene trank in gierigen Zügen.

»Bitte!« sagte er endlich.

Das Frage- und Antwortspiel begann von neuem. Snyder antwortete jetzt rasch und ohne nachzudenken.

»Zeitung?«

»Journal!«

»Kino?«

»Tonfilm!«

»Fußspur?«

»Schuhe!«

»Giftgas?«

»Säure!«

»Verbrannt?«

»Kleider!«

Hearn stand plötzlich auf.

»Danke, Mr. Snyder!« sagte er kurz. »Ich bin jetzt von Ihrer Unschuld vollkommen überzeugt. Sie sind frei und können sofort gehen!«

Snyder faßte sich an den Kopf. Schwankend schritt er nach der Tür.

»Wo – woher wissen Sie jetzt auf einmal, daß ich unschuldig bin?« fragte er stockend.

Der Kapitän lächelte verschmitzt.

»Woher? Nun, ich habe durch dieses scheinbar so blödsinnige Frage- und Antwortspiel soeben den letzten Beweis für die Schuld des wahren Täters erhalten. Und zwar ist es ein anderer. Folglich müssen Sie doch unschuldig sein. Furchtbar einfach, nicht wahr?« Der Polizeibeamte hastete hinaus.

An der Straßenbahnhaltestelle holte ihn Huntington ein.

»Kapitän Hearn!« rief er etwas außer Atem. »Stimmt es? Sie haben den wahren Täter entdeckt? Oder ist das alles Bluff gewesen?«

»Es war nicht Bluff«, antwortete Hearn. »Ich kenne den Täter. Aber –« er beugte sich vor und flüsterte leise – »reden Sie lieber nicht zu laut davon; und erzählen Sie niemandem, was ich Ihnen eben gesagt habe. Von dem Augenblick an, da ich den Mörder kenne, droht mir Todesgefahr. Es ist ein sehr gefährlicher Mensch, Mr. Huntington! Ich wünschte, er wäre mir wohlgesinnt, aber damit ist ja kaum zu rechnen. Auf Wiedersehen!« Hearn grüßte kurz und sprang schnell in den gerade abfahrenden Trambahnwagen.

Huntington starrte ihm verwundert nach. Seine Achtung vor dem kleinen Mann war sehr gestiegen.


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