Jean Paul
Grönländische Prozesse
Jean Paul

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Gründe gegen die Wichtigkeit der Regeln

1. Selten sol der Adler die Eule seiner Grausamkeit würdigen; o! wie beschämt uns das Beispiel dieses Genies, uns, die wir so oft finstre Schulgelehrte mit unsern Schmähungen geehret! Aber iezt sol es uns zu beschämen nicht mehr nöthig haben.

2. Also Friede mit dem Man; aber Fehde mit seiner Meinung! Und da lasset uns denn sagen, daß der Dolch des Fanatismus der Vernunft nicht mehr geschadet haben kan, als der Dolch der Kritik dem Genie;

3. Daß nicht mehrere Wilden den eingeäzten Farbenschmuk ihres Körpers mit Krankheit und Tod bezahlt haben können, als Werke des Genies mit Kränklichkeit die Schminke der zierlichen Regeln;...

4. Auf Kosten der Konstrukzion macht sich unser Eifer mit dem Gleichnis Luft, daß die Produkte des kritischen Gewürms den Schlangen zwar an Geschmeidigkeit, aber auch an Kälte ähnlichen; zur Schande unsrer Zeiten müssen wir noch hinzuseufzen, auch an langem Leben.

5. Und daß – fährt die obige Konstrukzion wiederum fort – das neue Joch der Regeln, das nie auf dem Nakken eines Barden lag, uns für die Abgötterei bestraft, die wir mit den französischen, in Flitterschmuk verlarvten Gözenbildergen getrieben: so beweiset Coceius sehr wahrscheinlich, daß sich die Juden das Zeremonialgesez durch nichts als die Verehrung des goldnen – besser übergoldeten – Kalbs auf den Hals gezogen.

6. O ihr Franzosen! ihr seid, bei unsrer Sele! Hufschmiede, die schüzende Eisen auf den Huf des Pegasus nageln wollen. Zu was sollen sie ihm, der auf der Erde nicht geht, der im Äther gallopirt. Beschenkt doch den Ochsen damit, dessen ausgespreizte Klauen auf dem schlüpfrigen Eise gleiten.

7. Höchstens seid ihr Bartscherer, die von dem Kin das ehrwürdige Moos der Mänlichkeit abmähen. Da stehen sie, die kahlen Unterkinbakken, und gleissen in ihrer Unfruchtbarkeit, so gar der Stoppeln beraubt, weil diese den weiblichen Kus stechen könten. Schenke unserm vollen Herzen, guter Leser, die Beklagung der Schnurbärte!... Die Menschheit ist gesunken!... sie lacht der Schnurbärte!... sie rasirt sich!... sie frisirt sich!...

8. O ihr Deutschen! die ihr über Schönheiten, die ausser dem Bezirke der Theorie aufgeschossen, den Stab brecht, wie die Theologen über gute Werke, die nicht aus dem Glauben kommen,... doch der Adler wil uns beschämen.

9. Kühnlich dürfen wir voraussezen, daß das Knarren der Feile, die man schiklich mit der Kritik vergleicht, die Hände eines ieden, der kein Schlosser ist, zum Verschliessen der beleidigten Ohren auffordern.

10. Nach dieser Voraussezung erzieht die figürliche Feile wohl Schönheiten, aber sie erzeugt keine.

11. Wie viel aber an ieder Erzeugung gelegen ist, kan ieder aus dem ersten Kapitel des Tristram Shandy lernen.

12. Nicht blos der Dichter, auch sein Gedicht wird gebohren, und nicht gemacht.

13. Nichts ist also ausgemachter, als daß die Kritik nicht die Mutter, sondern nur die Amme grosser Schönheiten abgebe, vorzüglich da sie dem faulen Fleische ähnlicht, das die neuen Naturkündiger nicht für die Mutter, aber für die Amme der Maden halten. Die Läugnung dieser zwo Wahrheiten kan man nur einem Aristoteles ungeahndet hingehen lassen.

14. Hiezu kömt noch, daß die Kritik, gleich der Chemie, das Gold wohl reinigen, aber nicht machen kan. Zum leztern gehört ein Alchymist, wie W. Shakespear oder wie der langörichte Midas, den die Alchymisten für einen Alchymisten halten. –

15. Und die Regeln, hiemit drükken wir das Siegel auf alle übrigen Gründe, können vielleicht für eine dürre Stange gelten, an der sich Schönheiten hinaufwinden, aber nicht für einen kultivirten Baum, worauf man sie wegen ihrer Wildheit impfen müste.

16. Allein wir können der Kritik nicht einmal den Werth einer dürren Stange einräumen, und künftige Gleichnisse zwingen uns die Behauptung ab, daß keine Fehler des Genies die Strenge der Regeln zu fürchten haben. Die übrigen Schönheiten bieten sich ihnen zu Advokaten an – fast könte man diese Schönheiten mit den schönen Weibern vergleichen, mit deren Reizen die Männer die Blössen ihrer Sachen gegen das Recht verwahren.

17. Oder: in genievollen Werken kämpfen Schönheiten mit Fehlern um das Übergewicht, wie in Milton's Gedicht die Engel mit den Teufeln; allein die Engel siegen, so wie die Schönheiten in Milton's Gedicht.

18. Mit den Regeln schreibt man dem Genie im Grunde psychologische Selbstkentnis vor. Aber lieber Himmel! denkt denn niemand an den unglücklichen Narzis, dessen Tod eine Weissagung des Tiresias zur Wirkung der ersten Selbstbeschauung macht!

19. Wie der Spiegel den Basilisken durch sein Bild tödet, so hält die kalte Psychologie dem Genie zwar seine Gestalt, aber auch seinen Mörder vor. Denn nimt die Feuerglut Adieu; »ich empfehle mich Ihnen« sagt die Unsterblichkeit.

20. So bald das Genie vom Baum des Erkentnisses isset, so bald darf es nicht mehr vom Baum des Lebens essen; fals man den ersten Kapiteln des ersten Buchs Mosis nicht iede Glaubwürdigkeit abzwakken wil.

21. Gleich dem Amor, ist das Genie zwar geflügelt, aber auch blind.

22. Gleich gewissen Königen, kan es Reiche erobern, und nicht regieren. Allein zum Ruhme eines Alexanders gehört sicher mehr als die gute Beherschung eines unbeträchtlichen Mazedoniens.

23. Jedem mus schlüslich die Feindschaft zwischen der Phantasie und dem Verstande, (und also zwischen dem Genie und den Regeln) aus den entgegengesezten Wirkungen einleuchten, die das Alter auf beide äussert und ieder wird zugeben, daß die Menge der Jahre nicht nur die weichen Theile eines alten Körpers zur Ähnlichkeit mit den Knochen eines Jünglings, sondern auch graue Gedichte zur Ähnlichkeit mit dem Gerippe (des Plans) jugendlicher Gedichte verhärte.

24. Weiter. Das Publikum lieset ein Buch mit Fehlern, die sich den Schönheiten hinten aufgestellt, lieber, als eines, in welchem die Kritik den Leser immer mit ihrer Scharfsichtigkeit an den Schweis des Verfassers erinnert: so trägt man den Schnepfen wohl mit seinem kothigen Eingeweide, aber nicht mit seinen Augen auf die Tafel.

25. Da schon der Apotheker zwar das Fet und den Koth, aber nicht das Fleisch vom Hunde brauchbar findet, so mus das Publikum noch vielmehr zwar Vortreflichkeit und Schlechtheit, aber nicht Mittelmäßigkeit am Autor schäzen, und dem schalen Wasser, nicht blos den Wein, sondern auch eine Pfütze vorziehen.

26. So eine Mittelmäßigkeit läuft im Grunde nur auf Bedekkung, nicht auf Hinwegnehmung der Fehler hinaus; dieses lehret ieden schon der Besen, welchen die Magd auf das Auskehricht lehnet. Die Kritik ist also ein Besen.

27. Wenigstens ist sie (oder bestimter: die Regeln) ein grosser Bas, nach dem man zwar tanzt, allein über welchen man auch oft fält. Ohne Bas tanzt man vielleicht weniger taktmässiger, aber man fält auch seltner.

28. Endlich was wäre thörichter als wenn Pygmalion seinen Meissel auf die weiche Brust seiner doppeltbelebten Statue sezte, um die Brustwarze zu der Kleinheit zuzuspitzen, die Winkelman im ersten Theile seiner Geschichte der Kunst, als die erste Bedingung eines schönen griechischen Busens den Bildhauern angepriesen? Nein, stat seinen Meissel einer so kalten Kritik zu leihen, wird der entzückte Künstler sich an den schwellenden Siz des verkanten Fehlers schmiegen und über die Kunst die Liebe vergessen...

29. Kurz, ihr guten Köpfe Deutschlands, singt in eurer Litanei: behüte uns lieber Herre Got der Musen, nicht nur vor dem Morden der Kritiker, sondern auch der Kritik Tyrannei. Vergesset im Busgesang nicht, die kritische Feile mit einem eisernen Szepter zu vergleichen. Erhört euch, wie fast zu vermuthen, Apollo nicht, so nehmt euren Lorberkranz und erhängt euch daran. Wer keinen Lorberkranz hat, ersteche sich mit dem Federmesser, oder schneide damit keine Federn mehr, um den edlen Tod des Attikus zu verwelken. Dürft ihr wegen der Nikolaiten, nicht so schreiben wie der Werther; so sterbt wenigstens wie der Werther! –

Summa Summarum 29 Gründe oder Gleichnisse gegen die Wichtigkeit der Regeln.

Man subtrahire von diesen 29 Gründen die obigen 25 Gegengründe, so wird man finden, daß die Schädlichkeit der Regeln gerade um 4 Gründe wahrer ist als die Nüzlichkeit derselben. Kein Wunder, daß die Entscheidungen hierüber so oft zeither wankend waren; da der Ausschlag von einem so unmerkbaren Stäubgen bestimmt wurde. Sollte man gegen diesen Beweis neue Gleichnisse einwenden, so werd' ich sie mit andern schon wieder beantworten.

Mit aller der Unpartheilichkeit, der man in solchen Streitigkeiten fähig ist, hab' ich Gründe und Gegengründe vor deinen Augen, denkender Leser, die Revüe passiren lassen; und wenn du mit derselben Unpartheilichkeit entscheidest, wenn dein Verstand, seiner grossen Bestimmung getreu, nicht für Schlingen der Dialektik den seidnen Faden der Ariadne fallen läst und gleich dem Paris, den Apfel nicht der Minerva, sondern der schönsten, der Venus zuerkent; so wirst du meine Mühe mit Überzeugung lohnen und den 4 Gleichnissen, die der lezten Parthei den Ausschlag geben, deine Verehrung der Regeln aufopfern und, fals du mich rezensirst, meine geringen Talente die Wirkung deiner neuen Hochachtung für regellose Genies am ersten empfinden lassen. Denn ich habe meinem Wize alle die Unregelmässigkeit gestattet, die er vertheidigte, und meine Überzeugung und meinen Ruhm auf demselben Boden gebauet. Freilich verliert dieser Ruhm durch die zufällige Jugend dieser Erfindung ziemlich viel. Ich entwarf nämlich die ersten Züge von der Kunst, den Verstand durch Wiz zu ersezen, neulich an einem Abend, da ich durch einen Weinrausch mehr nur meinen Verstand verlohren hatte, sondern auch besonders zum Wize aufgelegt war. Die Hälfte der väterlichen Entzükkung über die neugebohrne Erfindung schlief ich mit dem Rausche aus. Noch ein Viertheil verflog am Morgen, da ich in meiner Bibliothek die mannigfaltigen Verdienste der deutschen Litteratur überlief, um zu erfahren, ob ich nicht die Ehre der ersten Erfindung mit einem Vorgänger zu theilen hätte. Meine erste Untersuchung mit den Lehrgedichten fiel glücklich aus; in diesen sollte, nach der Vorschrift der Kritik, die Phantasie die Vernunft spielen, allein das Genie lies darin die Vernunft die Phantasie spielen; ich fand versifizirte Kompendien, in denen man den Beweisen stat des q. e. d. Reime als Schwänze angeleimt. Mit voreiliger Beruhigung schlag' ich die Bücher der abstraktesten deutschen Philosophen auf – und hin war mein patriotisches Vergnügen über meine Erfindung! Ich fand, daß denkende Köpfe schon längst mit dem Denken gehadert und ihrer Ehegattin, der Minerva, aus abmattender Gefälligkeit gegen ihre Mätressen, die Musen, schon längst die ehlige Pflicht verweigert hatten, kurz daß sie die Leser nicht mehr mit kahlen Gründen, sondern mit frisirten Gleichnissen unterrichteten, und armselige Räsonnements hiezu nur darum anbrachten, um dem Glanze ihres Wizes durch den Kontrast neue Strahlen zu leihen. Wie rette ich nun das lezte Viertel meiner Entzükkung? durch nichts, billiger Leser, als die heiligste Versicherung, daß ich meine Erfindung nicht gestohlen, sondern selbst erfunden und daß mein Kopf nur durch einen gewöhnlichen Autorzufal mit meinen Büchern, die mich nichts als die Rezension derselben zu stehen gekommen, auf demselben Resultate zusammen getroffen. Übrigens wird mir dein Unglaube an eine Wahrhaftigkeit, die dem Parnasse so fremd ist, doch das Verdienst lassen müssen, durch einen eignen Versuch die neuen Rechte des Wizes nicht blos bestätigt, sondern erweitert zu haben; und ich mus mir selbst schmeicheln, an Mangel der Gedanken so gar den Philosophen X. übertroffen zu haben. Den Anschein von Vernunft in meinem Aufsaze mag der Leser mit der Unmöglichkeit, Gleichnisse ohne Gedanken zu machen, entschuldigen. Und diese Unmöglichkeit zu übersteigen war vielleicht auch nur dem Hern Y möglich, der zum Erstaunen aller Rezensenten seine Widerlegung des Leibniz aus lauter Bildern ohne Gegenbilder d. h. ohne Gedanken webte. Nent die Bilder Konsonanten und die Gegenbilder Vokale, so könt' ihr dieses Buch mit der unpunktirten hebräischen Bibel vergleichen, die mir R. Isaschar neulich für komplet verkaufte. So eine Bibel ist aber schwer zu lesen; so wie ienes Buch nur dem Nichtdenker, aber nicht dem Denker verständlich ist. Für ein wenig minder vortreflich und unverständlich erkläre ich dieienigen philosophischen Abhandlungen, die aus Metaphern zusammengenähet sind, aus welchen leztern das eingehüllte Gegenbild, oder der Gedanke noch halb hervorgukt. Metaphern gleichen nämlich den zugeschlossenen Wäschkästen, über deren Bord das eingeschlossene Hemd zum Theil heraus hängt. Kurz, ihr Deutschen, wenn ihr nicht das Bild dem Gegenbilde vorzuziehen lernt, wie der Mahler, der die Natur ihrem Bilde auf der Leinwand, und die Aspasia ihrem berühmten Porträt nachsezt, oder wie die Juden, von denen Pope eine freilich nicht durch das athanasische Symbolum, sondern durch die Juwelen erzeugte Anbetung des Kruzifixes am Halse seiner Belinde vermuthet; und wenn ihr das Licht des Verstandes nicht auspuzt, so werdet ihr nie einen Schimmer an dem faulen Holze des Wizes erleben. Dieses rechtfertigt auch den Ekel des Publikums an den Gedanken gewisser Philosophen, und seinen Wohlgefallen an ihrer vortreflichen Sprache; so wie Rezensenten der Köche ebenfalls die Zunge, aber nicht das Gehirn des Ochsen schmakhaft finden. – Der Leser verzeihe mir einige Zusäze, ohne die ich mich von dieser angenehmen Materie nicht loswinden können.

So bald man, meinem Vorschlage zufolge, für die hinkenden Schlüsse hinkende Gleichnisse, für iene, die oft zu viel Beine haben, diese, die selten viele Beine haben, einführt, so kan der Antiskeptiker sein Te deum mit vollem Rechte singen, denn nun schiest er mit epigrammatischen Pfeilen, wie Könige seit dem Abkommen der Pfeile mit Kanonen, nach dem Ziele der Wahrheit, welches beide mit den leichten Federn so oft verfehlen müssen und aus der Unentschlüssigkeit, in der ihn seither Gründe und Gegengründe durch gleiches Gewicht erhielten, reisset ihn nun das Fazit, um welches die subtrahirten Gleichnisse der Wahrheit näher sind als die subtrahirenden. Wie die Schriftsteller mit dem scharfen Wize gordische Knoten lösen; ohne ihre Gleichnisse einer in Ziffern ausgedrückten Subtrakzion zu unterwerfen, sehe man an folgendem Beispiel, das ich stat aller andern mache. »Man könte zwar sagen, die Gleichnisse gleichen den Lichtern der Säle, die weniger leuchten als verzieren; allein dieses Gleichnis beweist nichts und es ist gewis, daß die rhetorischen Blumen, gleich den natürlichen in Blumenscherben, dem Fenster so wohl kein Licht rauben als eine wohlriechende Atmosphäre zuhauchen, und daß das Salz, womit man Bücher und Speisen würzet, so wohl die Verdauung als den Wohlgeschmack verbessere. An Abhandlungen vol Zierrathen bewundert man, wie an Wachslichtern, nicht blos die schönere Farbe, sondern auch das hellere Licht; an figürlichen und unfigürlichen Talglichtern vermisset man nicht nur das erstere, sondern auch das andre.« – Zum Nebenbeweis führ' ich noch meinen Beichtvater an, der, nachdem er mich vorher verdamt hatte, meinen Unglauben an die Genugthuung, den er seinen philosophischen Beweisgründen für dieselbe aufzubürden hatte, durch Gleichnisse und Bilder kurirte, die er meistens dem bürgerlichen und dem peinlichen Rechte abborgte. Meine Dankbarkeit empfiehlt Se. Hochehrwürden, meinen Beichtvater allen Juristen, die des Reims wegen Christen zu werden wünschen und deren Rettung die Sünde gegen den h. Geist nicht unmöglich gemacht. – Ich kan diesen Aufsaz nicht ohne die Ankündigung einer neuen Logik schliessen, in der ich die Wörter Axiom, Postulatum etc. auf eine neue Art definiren und mit dem gleichgeltenden Gleichnis Metapher etc. vertauschen werde. Zur Probe eine Definizion des Sorites!
 

§ 173.

»Ein Sorites ist eine Reihe von solchen Ähnlichkeiten, mit deren Anzahl man füglich ihre Entfernung wachsen läst. Eine solche Allegorie – so hätten die Alten den Sorites nennen sollen – gleicht einem sogenanten trojanischen und nur auf die römischen Tafeln ganz aufgetragnen, wilden Schwein, in welches man kleinere Thiere verbarg, in die man noch kleinere verbarg, bis endlich eine Nachtigal die Konklusion des wolschmekkenden Sorites machte.«


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