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Gebet eines Würtembergers

        Der du von deinem ew'gen Thron
Die Völker hütest, groß' und kleine.
Gewiß, du blickst auch auf das meine,
Du siehst das Leiden, siehst den Hohn.

Zu unsrem König, deinem Knecht,
Kann nicht des Volkes Stimme kommen;
Hätt' er sie, wie er will, vernommen,
Wir hätten längst das teure Recht.

Doch dir ist offen jeglich Thor,
Dir keine Scheidwand vorgeschoben,
Dein Wort ist Donnerhall von oben;
Sprich du an unsres Königs Ohr!


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