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Der Mensch

Empfangen und genähret
    Vom Weibe wunderbar
Kömmt er und sieht und höret
    Und nimmt des Trugs nicht wahr;
Gelüstet und begehret,
    Und bringt sein Tränlein dar;
Verachtet und verehret,
    Hat Freude und Gefahr;
Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret,
    Hält nichts und alles wahr;
Erbauet und zerstöret;
    Und quält sich immerdar;
Schläft, wachet, wächst und zehret;
    Trägt braun und graues Haar etc.
Und alles dieses währet,
    Wenn's hoch kommt, achtzig Jahr.
Denn legt er sich zu seinen Vätern nieder
Und er kömmt nimmer wieder.


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