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Vom Baume wirbelt gelbes Laub
Und fliegt in alle Weiten;
Was alt, das wird des Todes Raub,
Was welk und morsch, will scheiden.
So war's, so ist's, so wird es sein
Und soll uns nit verdrießen.
Der alte Herbst bringt jungen Wein –
Valdri! Er sei gepriesen!
Holt uns den größten Krug geschwind,
Doch nit vom stumpfen, alten.
Wir sind gewillt, mein schönes Kind,
An's Junge uns zu halten.
Da ist noch Feuer drin und Kraft,
Das summt und perlt im Becher:
Der echte, rechte Lebenssaft
Für echte, rechte Zecher!
Nur wollet fein mit Eurem Krug
Dem Born vorüberlaufen:
Des Wassers han wir grad genug
Und sind nit sehr vor's Taufen.
Das pure blanke Rebenblut
Soll durch die Kehlen rinnen,
Das weckt uns Glut und neuen Mut
Zum Fechten und zum Minnen! |