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In das Stammbuch einer jungen Fräulein aus einem aufgehobenen Kloster.

Dich zog der freche Krieg aus einer Klostermauer
In die belebt're froh're Welt,
Gleich einer Nachtigall, die aus dem finstern Bauer
Ein Sturmwind in das Freie schnellt.
Das Vöglein fühlt sein Glück, wie unter Siegespalmen
Fliegt es von Baum zu Baum gesangreich durch die Flur.
Ahm' seinen Frohsinn nach, und singst du ja noch Psalmen,
So sey's im Tempel der Natur –
Mit diesem frommen Wunsch gibt dir beim Uebergange
Des lauten Carnevals zur stillen Einsamkeit
Ein Feind von allem Klosterzwange
Im Namen Gottes sein Geleit.



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