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Achtzehntes Kapitel

Wie man kleine männliche Glieder größer macht und ihnen ein imposantes Aussehen gibt

Wisse, o Wesir – möge Gott dir gnädig sein! –, dieses Kapitel, das von der Größe des männlichen Gliedes handelt, ist überaus wichtig für Mann und Weib. Für den Mann, weil ein stattlicher und kräftiger Penis ihm Zärtlichkeit und Liebe des Weibes erwirbt; für das Weib, weil ein solches Glied die Sehnsucht ihrer Liebesleidenschaft befriedigt und ihr den höchsten Genuß verschafft. Dies erhellt aus der Tatsache, daß manche Männer nur wegen der geringen Größe ihres Penis einer Abneigung von seiten der Weiber begegnen; diese Abneigung erstreckt sich auch auf Männer mit weichem, kraftlosem und schlaffem Gliede. Die ganze Seligkeit des Weibes besteht in der Verfügung über kräftige oder starke Schwänze.

Wenn nun ein Mann mit kleinem Penis sein Glied groß und kräftig machen möchte, so reibe er es vor der Begattung mit warmem Wasser ab, bis es rot wird und infolge des Blutzuflusses sich ausdehnt; hierauf reibe er es kräftig und ausdauernd mit einer Mischung von Honig und Ingwer ein. Dann gehe er zu seiner Geliebten; er wird ihr solchen Genuß verschaffen, daß sie ihn gar nicht wieder wird fortlassen wollen.

Ein anderes Mittel ist eine Mischung aus einer kleinen Menge Pfeffer, Lavendel, Galgant und Moschus; das Ganze wird pulverisiert, gesiebt und mit Honig und Ingwer vermischt. Nachdem der Penis in warmem Wasser gewaschen ist, wird er kräftig mit dieser Mischung eingerieben; dadurch wird er groß und sehnig werden, so daß er dem Weibe wunderbare Wollust bereiten kann.

Drittes Rezept: Wasche den Penis mit warmem Wasser, bis er rot und steif wird. Dann nimm ein Stück weiches Leder, bestreiche es mit heißem Pech und wickele es um das Glied. Es dauert nicht lange, und der Penis erhebt zitternd vor Leidenschaft sein Haupt. Das Leder darf nicht eher entfernt werden, als bis das Pech kalt geworden ist und der Penis sich wieder beruhigt hat. Durch mehrmalige Wiederholung dieser Operation wird das Glied stark und dick werden.

Ein viertes Rezept beruht auf der Anwendung von Blutegeln. Man füllt in eine Flasche so viele Blutegel, wie nur hineingehen, und gießt Öl darüber. Dann stellt man die Flasche in die Sonne, bis sich infolge der Hitze ein richtiges Mus gebildet hat. Mit diesem muß der Penis an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen eingerieben werden; dadurch wird er eine ansehnliche Länge und stattlichen Umfang erhalten.

Zu einem anderen Verfahren ist ein Eselsglied erforderlich. Verschaffe dir eines und koche es mit Zwiebeln und einer reichlichen Menge Getreidekörnern. Hiermit mußt du deine Hühner füttern, und diese Hühner mußt du essen. Man kann auch das Eselsglied in Öl legen; die durch dieses Verfahren erhaltene Flüssigkeit trinke man und reibe sich den Penis damit ein.

Ein anderes Verfahren: Zerstampfe Blutegel in Öl; mit der so gewonnenen Salbe reibe den Penis ein. Du kannst auch die Blutegel in eine Flasche tun und diese in einen frischen Düngerhaufen vergraben; hier muß sie liegen bleiben, bis die Egel sich völlig aufgelöst haben und eine Art Salbe bilden;L mit dieser reibe wiederholt deinen Penis ein; er wird gewiß von diesem Verfahren wohltätige Wirkungen verspüren.

Oder man nehme Harz und Wachs und mische es mit Drachenblut, Borax und Schusterpech; mit dieser Mischung reibe man den Penis ein, und man wird sehen, daß er an Größe und Dicke zunimmt. Die Wirksamkeit aller dieser Mittel ist wohlbekannt, und ich habe sie selbst ausprobiert.


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