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X.

Am nächsten Tage war ein herrliches Wetter; das Meer lag still und heiter da und der Himmel zeigte auch nicht das kleinste Wölkchen.

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Jacques hatte bereits seine Taucherrüstung angelegt, und Doutrelaise sagte lachend zu ihm:

»Wenn dich deine Tante in dieser Verkleidung sähe, sie würde glauben, du seiest verrückt geworden.«

»Sie glaubt es jetzt schon,« erklärte Jacques. »Uebrigens befinde ich mich sehr wohl darin, doch jetzt habe ich keine Zeit mehr, mein braver Taucher wartet nur noch auf mich, um ins Meer hinabzusteigen.«

»Erkläre mir doch, wie man sich dabei benimmt, denn ich habe auch nicht die geringste Idee davon.«

»Die Sache ist sehr einfach; dieses Kostüm ist dem Wasser vollständig unzugänglich. Diese Kautschukröhre, welche an der Maske angebracht ist, ist der schwache Faden, der mich mit der Oberwelt verknüpft. Durch diese Tuba sendet man mir die Luft zu, die ich atmen muß. Dieser Strick, der an meinem Gürtel befestigt ist, dient unseren Leuten dazu, mich wieder aufzuziehen, wenn ich ihnen das Zeichen gebe, indem ich den anderen Strick in Bewegung setze, der mit einem in der Schaluppe befindlichen Klingelwerk korrespondiert.«

»Wenn man dich reden hört, möchte man glauben, es sei nicht die geringste Gefahr dabei.«

»O doch. Die Glasmaske, welche den untern Teil des Helmes bildet, kann zerbrechen. Die Röhre kann abgeschnitten werden, oder sie kann sich so verknoten, daß die Luft nicht mehr zu dem Taucher gelangt; in beiden Fällen ist der Tod die Folge.«

»Aber ich sehe die Notwendigkeit nicht ein, daß du in die Abgründe hinuntersteigen mußt, wo man sein Leben riskiert.«

»Mein Lieber, ein Feldherr, der im Lager bleibt, während seine Leute ins Feuer gehen, hätte nur sehr schlechte Soldaten. Uebrigens wird meine Reise nicht von langer Dauer sein, und jetzt leb wohl! Ploirec, meinen Helm!«

Courtaumer schüttelte Doutrelaise die Hand, bestieg die Schaluppe und ließ sich dann langsam in das Meer gleiten. Der Taucher, der ihm als Führer dienen sollte, war ihm bereits vorangegangen. Doutrelaise sah, wie sein Freund im Meere verschwand, und die Wellen sich über ihn schlossen.


Courtaumer ergriff die Hand, die ihm sein Gefährte reichte und beide schritten dem Wrack zu, das sich wie ein unterseeischer Berg vor ihnen erhob.

Der Taucher kannte den Weg, um zu den Goldkisten zu gelangen, und führte seinen Gefährten äußerst geschickt durch das gefährliche Labyrinth.

Die Goldkisten lagen da, symmetrisch geordnet, sie waren so schwer, daß sie das Meer weder hatte zerbrechen noch fortspülen können. Aber bei dem blassen Licht bemerkte Jacques auch schwimmende Massen, welche sich hin und her bewegten; er berührte sie und Lappen von Kleidungsstücken rollten sich wie Algen um seine Arme. Endlich begriff er und zitterte zum erstenmale, ja, hätte ihn sein Führer nicht gehalten, er wäre niedergesunken.

Der Schatz wurde von Leichen gehütet. Das Schiff war so heftig aufgefahren, daß die Matrosen, welche sich nicht auf Deck befunden hatten, in ihren Kajüten ertrunken waren. Courtaumer machte es wie sein Gefährte, der sich soeben vor der erbrochenen Kiste, auf die Kniee geworfen hatte. Er wühlte mit beiden Händen darin und hatte die Genugthuung, ganz auf dem Grunde einige Goldstücke vorzufinden, die die unbekannten Goldsucher noch nicht geraubt hatten.

Er nahm sich sogar die Mühe, einiges Gold einzustecken, um es Doutrelaise mitzubringen; dann erhob er sich, als seine andere Hand plötzlich einen runden Körper erfaßte.

Ganz verwundert über diese Entdeckung erhob er sich und sah sich einer Masse gegenüber, welche langsame Schwingungen machte. Sie hatte die Form eines Menschen und er glaubte im Dunkeln eine Art metallischen Reflex zu erkennen.

Jetzt erkannte er, mit wem er es zu thun hatte. Das Phantom, das da vor ihm lag, war ein Taucher.

Courtaumer hatte den Mut, durch die Glasmaske zu sehen und glaubte das Gesicht eines Ertrunkenen zu erkennen.

Der Unglückliche, der sich auf das Gebiet des Grafen von Calprenède gewagt hatte, war tot.

Ein Gedanke schoß Jacques durch den Kopf. Er erfaßte den Schlauch, der über dem Kopfe des Mannes hing und sah, daß die Röhre mit einem einzigen Streiche durchschnitten war. Kein Zweifel, der Taucher war von seinem Gefährten ermordet, der in der Barke zurückgeblieben war, um ihm Luft zuzupumpen.

Courtaumer kehrte zu seinem Führer zurück und zog ihn zu dem Leichnam. Einen Augenblick später tauchten beide in der Schaluppe auf und Doutrelaise, der ängstlich auf diesen Augenblick gewartet hatte, konnte einen Ausruf der Freude nicht unterdrücken, als er den Helm seines Freundes wieder erscheinen sah.

»Gott sei Dank, daß du da bist,« sagte Doutrelaise, »was hast du denn da unten gesehen?«

»Etwas sehr Häßliches, den Leichnam eines der Golddiebe.«

»Den Leichnam?« wiederholte Doutrelaise.

»Ja, unter vielen andern; auf diesem Schiffe befindet sich ein schwimmender Kirchhof. Der Dieb ist im Taucherkostüm gestorben und alles deutet daraus hin, daß ihm sein Kamerad den Lebensfaden abgeschnitten hat. Wir werden ihn übrigens nicht im Wasser liegen lassen, denn ich will wissen, wer er ist.«

»Sage mal, Jacques,« rief Albert plötzlich, »wenn es der Engländer wäre, der mit Vorliebe Hummern fischt?«

»Das ist eine Idee, aber du hast den Mann doch gestern am Lande getroffen. Man mußte also vermuten, der Streich sei heut nacht ausgeführt worden, und das ist sehr leicht möglich.«

»Das ist sogar gewiß, denn ich erinnere mich jetzt, als ich mit diesem Engländer in den Ruinen des Schlosses plauderte, erzählte ich ihm, man würde heute nacht keine Rettungsversuche anstellen. Ich erinnere mich auch, daß er mir erzählt hat, er wolle nach England zurückkehren.«

»So ist's, er wird heute morgen entwischt sein.«

»Dann wäre also der andere, sein Freund oder sein Gefährte derjenige, der ertränkt ist.«

»Wenn nicht im Gegenteil der andere den Engländer ertränkt hat, jedenfalls steht fest, daß einer von den beiden sich seines Kameraden entledigt hat.«

»Weshalb?«

»Nun, ganz einfach, um nicht mit ihm teilen zu müssen. Der Engländer wird seinem Freunde vorgeschlagen haben, die letzte Nacht zu benützen, um die eine Kiste, die sie angebrochen haben, zu leeren, und der Freund wird die Naivität gehabt haben, den Vorschlag anzunehmen. Der Engländer ist nun als erster hinuntergestiegen und hat seine Taschen gefüllt, dann ist er wieder an die Oberfläche gekommen und sein Kamerad ist ins Meer gestiegen, und in demselben Augenblick hat der Engländer die Luftröhre abgeschnitten.«

»Und du meinst, daß sich der Mörder dann sofort geflüchtet hat?«

»Daran ist gar kein Zweifel, er hat sich nach seiner Wohnung begeben, hat das gestohlene Gold eingepackt, ist nach Brest gefahren, hat dort den Schnellzug 11 Uhr 35 Min. genommen und ist morgen früh wahrscheinlich in Paris.«

In diesem Augenblick näherte sich der Taucher den beiden Freunden und sagte:

»Mein Kommandant, unsere Leute haben eben einen Strick aufgefischt, der zu dem andern Ende des Gürtels des verunglückten Tauchers zu gehören scheint.«

»Wir wollen ihn an Bord ziehen; das wird ihn zwar nicht zum Leben bringen, aber wenigstens erfahren wir dann, wer er ist.«

Vier handfeste Männer begannen an dem Strick zu ziehen, während Courtaumer und Doutrelaise mit Interesse ihren Anstrengungen folgten.

»Mein Kommandant,« sagte ein alter Matrose, der hinter ihm stand, »da kommt Vater Guinic aus der Bucht von Portshall, ich glaube, er fährt Fremde nach unserer Jacht.«

»Ich erwarte niemand,« erwiderte Courtaumer zerstreut.

»Das ist seltsam,« murmelte Doutrelaise.

»Aber was noch sonderbarer ist,« fuhr Jacques fort, »ist die Bewegung des Segelbootes, das da unten aus uns zukommt, es fährt im Zickzack.«

»Soviel ich sehen kann, sitzt nur ein einzelner Mensch darin.«

»Und dieser Mensch ist kein Seemann, dafür bürge ich dir, ja, ich würde mich nicht wundern, wenn er bald ins Wasser fällt.«

»Es wäre vielleicht richtiger, du schicktest ihm zwei von deinen Leuten entgegen.«

»Das hat wohl noch Zeit, erst wollen wir den Körper an Bord ziehen; na, habt ihr ihn. Jungens?«

»Ja, wir haben ihn, Kommandant,« antworteten die Matrosen im Chorus.

Eine Minute später sahen die beiden Freunde den Leichnam des ertrunkenen Tauchers erscheinen; er wurde in die Schaluppe gezogen und auf den Rücken gelegt.

»Nehmt ihm die Maske ab,« befahl Courtaumer.

»Da haben wir den Dieb,« rief der Taucher, und nahm dem Kopf der Leiche die Maske ab. »Der Mann ist nicht von hier, die Bretonen tauchen nicht, um andern ihr Geld zu stehlen.«

»Gott verzeih mir,« murmelte Courtaumer, »ich glaube, das ist Matapan.«

»Matapan!« wiederholte Doutrelaise, »das ist unmöglich.«

»Er ist's, ich bin dessen sicher,« sagte Courtaumer, »der Tod hat ihn nicht so verändert, daß er nicht zu erkennen wäre.«

»Ja, jetzt erkenne ich ihn auch, welch seltsames Abenteuer, ich weiß nicht, was ich davon denken soll.«

»Nun, ich verstehe vollkommen. Der unglückliche Matapan hatte das Geheimnis des Herrn von Calprenède entdeckt und sich vorgenommen, ihm die Million vor der Nase wegzuschnappen. Er hatte also, ohne Aufsehen zu erregen, eine kleine Expedition nach Portshall ausgerüstet und seine heimliche Abreise gleichzeitig dazu benutzt, dir einen schlechten Streich zu spielen, indem er diese hübsche, kleine Duellgeschichte erfand. Die Sache war nicht übel ausgedacht. Jetzt wollen wir uns aber mit seinen sterblichen Ueberresten beschäftigen Ich werde den Leichnam in demselben Zustande, wie wir ihn gefunden haben, nach Portshall schicken.«

.

»Mein Kommandant,« sagte jetzt einer der Matrosen, auf das Segelboot zeigend, die Barke da hinten muß in zehn Minuten scheitern. Der Herr, der darin sitzt, versteht sich ebensogut auf das Rudern, wie ich auf das Kohlpflanzen«

»Nun, so setzt ein Boot aus, Jungens,« rief Jacques, »werft ihm eine Stange zu und bringt ihn auf die Yacht.«

»Ich fahre mit,« setzte Doutrelaise hinzu.

»Gut, und ich kehre an Bord zurück. Beeile dich, sonst kommst du zu spät, wenn du den Tölpel da noch retten willst.«

Doutrelaise sprang in das Boot, wo vier kräftige Ruderer ihn erwarteten, und das Fahrzeug schoß wie eine Möwe dahin.

Der Unglückliche in dem Seegelboot fuhr geradeswegs in sein Verderben hinein, denn die Windströmung jagte ihn auf die spitzen Felsen zu. Zwei bis dreimal hatte er bereits versucht, die Richtung zu ändern, aber er benahm sich dabei so ungeschickt, daß jeder Versuch fehlschlug. Schließlich verzichtete er auch auf den Kurswechsel und ließ sich von der Strömung treiben.

Was kommen mußte, kam, sein Fahrzeug fuhr auf eine Klippe und sank.

»Allmächtiger Gott!« rief Doutrelaise, »der Unglückliche ist ins Wasser gestürzt. Rudert zu, meine Freunde, vielleicht retten wir ihn noch. Ich sehe ihn nicht mehr, er ist untergegangen; aber so rudert doch!«

Sie waren höchstens zehn Meter von dem Boote, das mit den Wellen trieb, entfernt.

»Da ist er, er taucht wieder auf, noch einen Augenblick, und wir haben ihn.«

Aber diese Hoffnung dauerte nur kurze Zeit. Eine Welle brauste heran und verschlang den mit den Wogen Kämpfenden.

»Wir können ihn nicht so umkommen lassen,« sagte Doutrelaise aufgeregt, »und da ihr keinen Mut dazu habt, so werde ich ihn retten oder in den Wellen umkommen.«

»Mit diesen Worten warf er sich in das Meer, doch bald erkannte er, daß er nicht imstande sein würde, gegen den Strom zu schwimmen. Schon begann er, an dem Rettungswerke zu verzweifeln, als sich plötzlich eine Hand an seinen Rock klammerte. In diesem Augenblick empfand er Furcht. Er wußte, daß die Ertrinkenden sich krampfhaft an ihre Erretter anklammern, und befürchtete, der Unglückliche möchte ihn in seinen Bewegungen hindern, was für beide der gewisse Tod war. Glücklicherweise hatte der arme Teufel vollständig das Bewußtsein verloren, er blieb krampfhaft an Doutrelaises Rock hängen, aber er rührte sich nicht mehr.

»Halten Sie sich,« riefen ihm seine Matrosen im Chorus zu und nach zwei bis drei Minuten konnte er das Ruder, das man ihm hinhielt, ergreifen. Einer der Matrosen erfaßte den Ungeschickten und derselbe wurde in das Boot gezogen. Dort legte man ihn nieder und Doutrelaise erkannte mit Erstaunen, daß der Gerettete niemand anders als Julien von Calprenède war.

»Ist er tot?« fragte Albert ängstlich.

»Nein, nein, gewiß nicht,« sagte einer der Leute, der bei dem Bewußtlosen niedergekniet war und sich bemühte, ihm einige Tropfen Brantwein einzuflößen. Nach einigen Augenblicken schlug Julien die Augen auf und murmelte:

»Wo bin ich?«

»An Bord eines Fahrzeuges, dessen Herr Sie soeben vom Tode gerettet hat,« erwiderte der Matrose.

In diesem Moment erkannte Julien Doutrelaise und rief:

»Wie, Sie sind's?«

Dann wurde er von neuem ohnmächtig.

»Das hat nichts zu sagen, er wird schon wieder zu sich kommen,« fuhr der Matrose fort, »in einer Stunde ist er wieder auf den Füßen.«

»Die Schaluppe ist mit dem Kommandanten bereits zurück, nicht wahr, Herr Doutrelaise, wir machen es ebenso?« fragte ein anderer.

»Ja wohl, wir wollen ebenfalls zur Jacht zurückkehren,« erwiderte der Gefragte.

Auf der Jacht angekommen, wurde Julien in Courtaumers Kabine gebracht, wo man ihn auf einen Diwan bettete. Doutrelaise wollte sich eben wieder mit ihm beschäftigen, als der Steuermann an ihn herantrat und mit leiser Stimme sagte:

»Der Kommandant erwartet Sie am Lande.«

»Ich werde ihn aufsuchen,« erwiderte Doutrelaise, »sorgen Sie inzwischen für diesen jungen Mann. Ich vertraue Ihnen denselben an, einer Ihrer Leute wird genügen, um mich ans Land zu bringen.« – – – – – – – – – – – – –

Als Albert den Gipfel der Anhöhe erreicht hatte, bemerkte er in einer Entfernung von einigen Metern mehrere Personen am Ufer des Meeres und es kam ihm vor, als ob sich unter ihnen Damen befänden. Plötzlich sah er, daß jemand ihm schnell entgegen gelaufen kam und erkannte, daß dies Jacques von Courtaumer war. Als sie einander so nahe gekommen waren, daß sie sich verständigen konnten, rief ihm Jacques zu:

»Wo ist Julien?«

»Gerettet!« erwiderte Doutrelaise atemlos.

»Von dir?«

»Ja, ich hatte das Glück, ihn aus dem Wasser zu ziehen, aber es fehlte nicht viel, so wären wir beide ertrunken.«

»Du hast ihn an Bord zurückgebracht?«

»Ja, er ist außer Gefahr.«

»Nun, das freut mich, aber komm jetzt, dir wird ein glänzender Empfang zu teil werden. Sein Vater und seine Schwester halten ihn für tot.«

»Sein Vater und seine Schwester? Sind sie denn hier?«

»Gewiß, und meine Tante hatte die glückliche Idee, sie zu begleiten. Sie erwarten dich, oder richtiger gesagt, da sind sie schon.«

In diesem Augenblick rief eine Stimme, die Albert als die des Grafen von Calprenède erkannte:

»Mein Sohn! Haben Sie meinen Sohn gesehen?«

»Er wird heut Abend mit uns speisen,« erwiderte Courtaumer fröhlich; »aber wenn Albert ihn nicht aus dem Wasser gezogen hätte, so hätten wir ihn vermutlich nie wieder gesehen.«

»Wie, mein Herr,« rief der Vater vor Erregung zitternd. »Ihnen danke ich …«

Doutrelaise schwieg, denn Arlette war da und er wagte kaum, sie anzusehen.

»Ich wußte wohl, Sie würden ihn retten,« murmelte sie.

Herrn von Calprenède konnte die Sehnsucht nach seinem Sohn nicht bemeistern, er zog Arlette mit, während Frau von Vervins sich in Alberts Arm hing und sagte:

»Lassen Sie sie laufen, ich würde es ebenso machen, aber ich habe mit Ihnen zu sprechen. Sie werden jetzt heiraten, oder ich will meinen Namen verlieren. Die Millionen sind aufgefunden und Calprenède verdankt sein ungeheueres Vermögen meinem Neffen. Er könnte die Hälfte dieser Millionen für sich fordern, aber er hat sich die Wahl einer Belohnung vorbehalten. Heute abend wird er nun dem Grafen von Calprenède ungefähr folgende Rede halten: Herr Graf, ich bitte Sie um die Hand des Fräulein von Calprenède für meinen besten Freund Albert Doutrelaise, der sie von Herzen liebt und von ihr wiedergeliebt wird. Nun, der Vater müßte ja kein Herz haben, wollte er Ihnen seine Tochter verweigern. In zwei Monaten werden Sie verheiratet sein, mein Lieber, das sage ich Ihnen.«


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