William Shakespeare
Leben und Tod des Königs Johann
William Shakespeare

 << zurück weiter >> 

Vierte Scene.

(Verwandelt sich in das Schlachtfeld.)

Lerm; Gefecht; Faulconbridge mit Oestreichs Kopf, tritt auf.

Faulconbridge.Nun bey meinem Leben, dieser Tag wird entsezlich heiß; irgend ein feuriger Teufel brütet in der Luft, und schüttet Unheil herab. Hier lig du, Oestreichs Kopf, – – So hat König Richards Sohn sich seines Gelübds entlediget, und der unsterblichen Seele seines Vaters Oestreichs Blut zum Todten-Opfer gebracht.

König Johann, Arthur und Hubert treten auf.

König Johann.Hier Hubert, bring diesen Knaben in Verwahrung – Richard, ermuntre dich; meine Mutter wird in ihrem Gezelt bestürmt, und ist, wie ich besorge, gefangen.

Faulconbridge.Ich befreyte sie, Gnädigster Herr; ihre Hoheit ist in Sicherheit, besorget nichts. Aber zurük, mein König; noch ein wenig Arbeit wird diesen Tag zu einem glüklichen Ende bringen.

(Sie gehen ab.)


 << zurück weiter >>