Elisabeth Langgässer
Proserpina
Elisabeth Langgässer

 << zurück weiter >> 

In dem rheinischen Hügelland, dessen eintönige und unbewaldete Bodenwellen nach Südwesten in die pfälzischen Berge zu münden beginnen, hat sich das alles zugetragen.

Gleichgültig zu wissen, an welcher dieser weißen, von unschuldigen Apfelbäumen eingefaßten Straßen der Schauplatz jener Dinge gewesen ist, denn sie alle laufen über magisches Land – aber es sei noch hinzugefügt, daß der Name des Ortes auf eine keltische Siedlung schließen läßt, die später von den Lateinern kolonisiert wurde, mithin eine Schichtung merkwürdiger und bedeutender Rassen darstellt, die in der Hunnenzeit, dem Mittelalter und schließlich in den Tagen Bonapartes kräftige und weitere Überhöhung erfahren hat.

Einer Baumschule gegenüber, außerhalb der eigentlichen Stadt und gerade in jenem Winkel, wo der Weg sich anschickt, in leichtem Bogen den nächsten Hügel hinaufzusteigen, dessen Höhe die Irrenanstalt des Landes trägt, lag das elterliche Haus. Zu der Zeit, welche für die Erzählung wichtig ist, wurde noch gebaut an dieser Burg der 11 Wahnsinnigen, deren stolze Abgeschiedenheit die Vernunft der talbewohnenden Bürger zu verachten scheint, aber als das Schicksal des Kindes sich vollendet hatte, wanderten die Irren in langen, schrecklichen Zügen den Berg hinunter und begleiteten mit monotonen Gesängen den schwarz einfallenden Sommer.

Wie die meisten Häuser im Umkreis der Stadt, hatte das väterliche Besitztum einen schönen, schattenreichen Garten, dessen nützlicher Teil, Gemüse- und Bleichplätze, in die maisbepflanzten Felder überging, während die Vorderseite des Gebäudes sich mit der Terrasse in die eigentlichen Blumenbeete und Rabatten hinauslehnte wie eine helle und strahlende Frau, die ihre Arme vor sich hin auf das Fensterbord legt.

Vielleicht, um einen Ausgleich zu schaffen für die mangelnden Reize der Natur, hatte man diesen Ziergarten mit allen Vorzügen zu überhäufen versucht, welche die getrennten Kontinente zu verschiedenen Zeiten hervorgebracht haben, und dies auf eine rührende und fabelhafte Art: da waren Grottensteine mit Moosen, japanische Bäume, nordische Fichten, südliche Mandeln, Springbrunnen und heimische Veilchenbeete – kurzum, ein Paradies für Tritonen und Dryaden, wenn sie sich hätten einfallen lassen, ihre busch- und stromreichen Haine zu veröden und im Schattenreich der 12 Phantasie Wohnung zu nehmen. Denn wirklich: ein solches versteinerte hier unter kälterem Himmel, und seine Elemente müssen es gewesen sein, die das Kind aufs neue herunterzogen in jenen Kelch, der von Honig und Samen quillt.

 

So war endlich nach langen, gefahrvollen Jahren, welche für das umdüsterte Haus die Bedeutung eines Wechsels schon fast verloren hatten, der erste Frühling herangekommen, der das Kind ihm selbst und seinen Werken ähnlich fand.

Gern hätten die beschenkten Eltern ihre Freude an jenen Tagen, die ihnen als unverhoffte Gabe des Himmels zugefallen war, mit dem eleusischen Feste des Lebens vereinigt und die Wiedergeborene unter das schäumende Grün und die aufgebrochenen Blüten hinausgetragen – weil aber in dieser Gegend die Niederschläge häufiger und die Schwankungen der aufeinanderfolgenden Stunden heftiger sind, als es dem ungefestigten Zustand einer Genesenden günstig ist, verschob man, in der Gewißheit kommender Freuden, den erwünschten Augenblick von Woche zu Woche und tröstete sich damit, daß in dieser glücklichen Zeit keine Blume verblühte, die nicht von einer schöneren abgelöst wurde.

Während sich nun die Erwachsenen auf ihre 13 Weise geduldeten, drängte jedoch das Mädchen – wie um den besten Teil seines Lebens verkürzt – um so heftiger nach der ersehnten Freiheit, und wirklich brachte, unvermittelter als zu erwarten stand, ein beliebiger Nachmittag die Stunde der Erfüllung, obwohl in der Nacht vorher lauer und langanhaltender Regen niedergegangen war.

Dieser Umstand ist allen Beteiligten durch ein sonderbar kleines Begebnis im Gedächtnis haftengeblieben.

Als der Vater nämlich an dem dampfenden Morgen durch den Garten ging, um sich nach dem ziemlich weit entfernten Amte zu begeben, wo eingelaufene Berichte über Straßen- und Gemeindebauten auf ihn warteten, nahm er mit schon entrückten Gedanken eine zierliche, schwarz- und gelbspiralige Schnecke vom Boden, die der Regen hervorgelockt hatte, und ließ sie achtlos in seine Tasche gleiten. Vielleicht durch eine scherzhafte Ideenverbindung gemahnt, kehrte er jedoch an der Pforte wieder um, und mit der Wichtigkeit, welche spätverheiratete Männer in Haushaltungsdingen an den Tag legen, erinnerte er seine Frau daran, daß es jetzt notwendig sei, bei einer älteren, einsiedlerisch hausenden Dame die regelmäßige Bestellung auf Frühkirschen zu machen, welche man niemals aufzugeben unterließ, da man in dem Nutzgarten vorwiegend Spalierobst pflanzte, jedoch nach dem 14 Gebrauch der schwelgerisch lebenden Zeit den Genuß auch nur einer einzigen Frucht nicht gern entbehren mochte. Um sein kleines Mädchen zu erfreuen und gleichzeitig eine leise Verlegenheit, die ihn unter den lächelnden Augen der Hausfrau befallen hatte, zu verbergen, holte er sodann mit vorsichtigen Fingern jene Schnecke hervor und trug sie in das Schlafzimmer, wo er seinen Fund auf dem Bettchen niedersetzte.

Das Kind, an die kleinen Abschlagzahlungen der Natur schon gewöhnt und nach ihrer Fülle verlangend, wollte mit enttäuschter Gebärde das Spielzeug von sich schieben, als sein Blick auf die langsam sich entstülpenden Hörner der Schnecke fiel und voll Entzücken die vorsichtig tastende Bewegung des Tierchens verfolgte.

Mag sein, daß dieses zitternde Hervorkommen aus Dunkelheit in Helle es durch die Ähnlichkeit mit seinem eigenen Schicksal tiefer berührte, als es selber wußte, denn sobald der Vater nach einigen belehrenden Worten endgültig gegangen war, versank die Staunende vollkommen und mit einer Art süßer Bewußtlosigkeit in der Betrachtung des scheuen Lebewesens. Was seine Blicke besonders fesselte, war jener Umstand, daß die Hörner der Schnecke sich nicht nur vor der leisesten Berührung, sondern schon bei bloßer Annäherung, ja fast dem Gedanken daran, zurückzogen, und 15 diese übersinnliche Witterung, welche das feuchte Tier einer Geisterriecherin im nassen Kirchhofsgras vergleichbar machte, übte eine unbegreifliche Anziehung auf die weitgeöffnete Seele des Kindes aus. Stärker als je zuvor fühlte es das tumultuarische, aber unhörbare Leben der Natur, die vielgestaltigen Erscheinungen, die aus dem Erdschoß kamen, und die wimmelnde Fülle der kleinen und allerkleinsten Tiere, welche aus Lehm und Wasser gebacken scheinen; es ahnte, daß seine Empfindung einen mächtigen und unbegreiflichen Zusammenhang hatte mit allem, was hier webte, und so kam es, daß die langgeübte Bitte an seine Umgebung einen Ernst der Bereitschaft erhielt, dem nachzugeben man nicht mehr zögern durfte.

Vor wenigen Tagen war aber unter dem Fenster des Schlafzimmers Sand angefahren worden, und das leise Ausrauschen der Masse, die Schaufelwürfe und späterhin das Geräusch des Rechens auf den Gartenwegen hatten das Kind einen Vormittag lang unterhalten. Nun mußte wohl der nächtliche Regen den Sand aufgewühlt und aus ihm die Erinnerung an das uralte Meer, das einst diesen Boden bedeckt hatte, hervorgelockt haben, denn überall lagen die kleinen Seemuscheln, welche die Kinder der Gegend zu sammeln pflegen, winzige Versteinerungen und Ammonshörner offen unter dem Himmel – und so geschah es, daß an dem 16 erwähnten Tag der Garten einen eigentümlich verstörten und großartigen Eindruck machte, der durch die Häufung seiner fremden und üppigen Flora noch verstärkt wurde . . .

Als man das Mädchen daher zum erstenmal wieder ins Freie entließ, sorgsam geleitet von einem jungen Gärtner, dessen dunkles Haupt oft an den niedrigen Scheiben des Schlafzimmers wie Pan selber vorübergewandert war, und der langsam Erzitternden die Namen der Gewächse, Steine und Vögel nannte, fing sie, zuerst verhalten, dann immer lauter schluchzend, strömend und trostlos zu weinen an, warf sich klagend zur Erde und wurde von dem Erschrockenen bestürzt und eilig in das Haus zurückgetragen, wo noch in hellen Gläsern die abgeschnittenen Tulpen standen und eine kleine, lichtblaue Hyazinthe den unsinnig süßen Duft des Frühlings verbreitete.

Weil niemand die Ursache dieser Tränen erforschen konnte, erklärte man sich endlich den tiefen Kummer des Kindes – denn ihn als Laune auszudeuten, verbot seine schmerzliche Dauer – aus der Schwäche des langsam genesenden Körpers und begnügte sich damit, dem blassen Mädchen jenen Teil der Natur in das Zimmer zu tragen, der, weil er oberirdisch ist, den Schrecken der Tiefe verloren hat: Blüten und Früchte.

Doch nicht wie sonst nahm sie mit dankbarem 17 Lächeln das Gebotene entgegen, sondern wandte, wie im Innersten beunruhigt, den großen Blick von ihnen hinweg nach der Wand.

Wer der Richtung dieser klaren und zugleich aufgeschreckten Augen folgte, konnte hier die meisterlich ausgeführte Nachbildung eines Raffael hängen sehen, die das kleine Mädchen schon immer auf das innigste geliebt hatte. Sie stellte den Jesusknaben dar, wie er, vom Knie der Mutter gleitend, aus der Hand des Spielgefährten einen bunten Stieglitz empfängt, und bedeutete mehr für das Kind als einen künstlerischen Eindruck.

War es das einfache Walten des Lebens, das auf dem Schoß der Mutter Mensch und Natur in ungestörter Seligkeit vereinigt hatte, welches die Schauende ergriff, oder irgendein gutes Geheimnis, das zwischen ihnen webte und sich gerade jetzt zu entschleiern begann – wie dem gewesen sein mag: an der Freude der blauroten Farben, dem Einklang der Figuren atmete die junge Brust wieder auf und schloß sich seufzend über der jähen Erkenntnis, die sie betroffen hatte.

Es war ihr etwas begegnet, sie wußte keinen Namen dafür. Inmitten dieser kleinen, dieser schauervollen Gehölze, unter Zypressen und Tannen hatte es sie getroffen und sie so tief zu erschrecken vermocht, weil es ja schon das Vertraute ihrer Fiebernächte gewesen und ihr nun selbst zum Führer 18 geworden war an die Stätte, wo es gleich Hekate hauste und beschworen werden konnte.

 

Zur Ruhe gebracht, hatte die leise Fiebernde vor Mitternacht einen entsetzlichen Traum. In dem schwarzen, fensterlosen Raum der Angst, dessen Ausgänge im Norden und Süden von schwer herabfallenden Samtvorhängen verschlossen waren, tastete sie an der Wand entlang und griff in dunkelrote Falten. Sie öffneten sich, eine Frau trat herein, von eigenem Licht umdünstet, und richtete ihre pupillenlos blassen Augen grausam und gleichgültig auf das erstarrende Kind. Ihr Antlitz war schön, und indem es die Erschrockene betrachtete, schien es bald der Jungfrau auf dem Bilde, bald der eigenen Mutter zu gleichen.

Von dieser Ähnlichkeit aufs schmerzlichste betroffen, ging die Hilflose mit vorsichtigen Schritten, die Augen wie gebannt auf die Erscheinung gerichtet, zurück und wandte sich erst, als sie langsam zu zerfließen begann, dem gegenüberliegenden Ausgang zu.

Es ist unmöglich, die Todesangst nachzufühlen, welche die Träumende überkam, als auch dieser Vorhang sich bewegte und ihr aufs neue das Weib entgegentrat. Es lächelte jetzt, und dieses Lächeln war so medusisch, daß kein Mensch es zu ertragen 19 vermochte. Mit einem langgezogenen Schrei erwachte das Kind und lag, an allen Gliedern zitternd, in seinem Gitterbettchen, während gleichzeitig die Tür geöffnet wurde und ein tröstlicher Lichtstreif in das Zimmer fiel.

Niemals später hätte das Mädchen zu sagen vermocht, warum es, als jetzt die Mutter besorgt und traurig hereintrat, die Augen wieder schloß und den Anschein einer Schlummernden zu erwecken suchte, niemals auch jene unerklärliche Mischung von Sehnsucht, Angst und Grauen sich eingestehen mögen, die es in diesem Augenblick bewog, die Liebevolle zu täuschen. Bald hörte es, wie der Schritt sich entfernte, die Tür aber angelehnt und ein unterbrochenes Gespräch mit gedämpfter Stimme wieder aufgenommen wurde. Deutlich unterschied es den singenden Tonfall des Kindermädchens und die schönen runden Laute der Mutter, einzelne Sätze drangen abgerissen und zusammenhanglos zu ihm hinüber, das nach alter Gewohnheit auf den Knien saß und die Glut der Schläfen an den Eisenstäben zu lindern suchte.

Mit dem geschärften Ohr eines kranken und verwöhnten Kindes, das um jeden Schritt der Eltern weiß und über seine Jahre hinaus verständig ist, hörte die Überwache, daß es sich um den schon erwähnten Besuch bei jener alten Dame handelte, deren wunderliche Person dem Vater, als er die 20 Gartenschnecke aufhob, in den Sinn gekommen war. Es mag sein, daß die Hausfrau an diesem Abend noch einige Anweisungen über das Abholen der am frühen Morgen erfolgten Bestellung geben wollte und darüber unmerklich ins Plaudern geraten war, denn es gingen über die Obstzüchterin und ihr Besitztum – väterliches Erbe, das auf dem Grundstück des alten Schlosses lag – die sonderbarsten Gerüchte um, welche zwar niemals deutlich ausgesprochen wurden, aber gerade dadurch den erhöhten Reiz des Schauerlichen erhielten.

Sehr lange nachher erfuhr das Kind erst, daß solche Reden sich auf ihre Gabe bezogen, Tote zu schauen und mit den Seelen vertrauten Umgang zu pflegen; denn niemals hätte die Mutter, eine nüchtern maßvolle Frau, es geduldet, daß in Gegenwart der Dienstboten ein Wort über diese Dinge gefallen wäre.

Ob es nun die Mitternachtsstunde war, welche derartige Gespräche zu begünstigen pflegt, oder die nachwirkende Erregung über den bedenklichen Zustand des kranken Kindes, die sie heute von ihrer Gewohnheit abzugehen bewog – ebenso gleichgültig wie dieser äußere Anlaß, so folgenschwer war das kommende Geschehen, das sich daran knüpfte. Plötzlich nämlich, während das Kind mit begierigen Ohren die unverständlichen 21 Worte der Mutter einzusaugen versuchte, immer wieder um ihren Sinn betrogen durch die verhaltenen Zwischenrufe des Mädchens, drang vollkommen klar und deutlich – so wie Menschen zu sprechen pflegen, die gleichzeitig das Gesagte noch einmal überdenken – jener Satz zu ihm hinüber, der seine nächste Zukunft bestimmen und ihr die unausweichliche Richtung nach der Pforte des Hades geben sollte: »Sie sagt, die Erde dampft noch von den Geistern.«

Unmöglich anzunehmen, diese Worte hätten das Kind natürlicherweise erschrecken müssen, denn es wurde von Geistern niemals im Sinn der Gespenster, sondern immer nur in freundlichen Zusammenhängen geredet, so daß also eine beunruhigende Gedankenverbindung nicht aufkommen konnte – aber wie, wenn ein Magnet unter ein dünnes Blatt Papier, auf dem Eisenteilchen zerstreut sind, gehalten wird, so ordneten sich mit einem Male schlagartig die Erlebnisse des verflossenen Tages, wobei es nicht einmal der wörtliche Inhalt, sondern mehr noch die magische Anmutung dieser Töne gewesen sein mochte, die plötzlich alles enthüllte.

Daß die Erde von etwas Unaussprechlichem dampfe, hatte sie selbst gefühlt und vor ihm in jenes vertraute, warme und gefahrlose Reich entfliehen wollen, das am Anfang jedes menschlichen Lebens steht: in das Reich der Mutter. Dort war 22 sie ihr begegnet: einer großen und schrecklichen Göttin, die oben und unten herrschte, aus jeder Pforte hervortrat, weil sie Eingang und Ausgang ist und ewige Wiederkehr. Wir haben sie auf den Vasen gesehen, wir haben die Scherben gelesen, die Gräberplatten betrachtet. Wie Unterweltvögel sind unsere Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte hergefallen über die Hirsentöpfe, die bei den Urmüttern stehen. Sie haben sie leer gepickt, haben die Körner in alle Winde getragen. Doch die Körner sind wieder aufgegangen, sie treiben durch unsere Träume empor und wuchern uns im Blut. Wir haben Entsetzen getrunken, wir haben Angst gegessen, wir haben die Schale zerbrochen, die den Ursprung der Sagen umschließt. Wie der Mond sich füllt, wie die Flut wiederkehrt, kommt auch der Anfang der Götter in den Kreislauf der Dinge zurück. Sie beginnen, sie sind noch namenlos, jede Kindheit wird ihnen zum Gleichnis. Hier widersteht ihnen keine Erfahrung, keine Wand zwischen Tag und Nacht; jede Träne ist zugleich ihre Quelle, jeder Schmerz ihre leise Geburt.

Wenn aber ein Kind wie dieses: durch langes Krankenlager dem gewöhnlichen Leben entzogen, bereits um das glühende Sinnbild vor der Begrenzung, dem stillen Gebrauch und dem Nutzen der Dinge weiß, gerät seine schweifende Seele mit dem ersten Schritt schon in jenen Schatten, den ihr 23 Rücken werwölfisch wirft. Es weiß um die Schwermut und das Geheimnis der sichtbar gewordenen Welt. Es kennt ihre Nymphe – jetzt lächelt sie noch, jetzt weint ihr gebundenes Haupt – und sucht sie zauberisch zu entfesseln, wo immer es einen Teil der Natur verwandelt oder behält. 24

 


 << zurück weiter >>