Autorenseite

 << zurück weiter >> 

Vorrede.

Im Laufe dieses Jahres starb plötzlich in Sandwich ein älterer Herr, der sich erst vor kurzer Zeit dort angekauft hatte. Er hatte in einem alten, verträumten, von großen Gartenanlagen umgebenen Hause gelebt, galt als reich und hatte sich Romney genannt, woraus man in Sandwich schloß, daß er vermutlich aus einer alten Patrizierfamilie stamme, die ihren Namen von der Stadt Romney an der Südküste Englands ableitete.

Er war ein Mann von feinem Geschmack und selten vielseitiger Bildung, der sein sehr zurückgezogenes Leben zwischen seinen Büchern und seiner wertvollen Sammlung antiker Gemmen verbrachte. Zudem war er ein leidenschaftlicher Radfahrer, der täglich lange Radtouren in die Umgegend unternahm. Auf einer dieser Fahrten hatte er sich an einem nebligen Abend verirrt, und ich traf ihn unterwegs und wies ihn zurecht. Das war der Anfang einer engen Freundschaft zwischen uns, und, als er bald darauf starb, fand ich, daß er mich in seinem Testamente mit der Herausgabe seines literarischen Nachlasses betraut hatte. Eine ganze Anzahl von Manuskripten harrte ihrer Veröffentlichung, und, wenn ich auch zunächst über die mir zugefallene Erbschaft recht erstaunt war, so beschloß ich doch, dem Wunsche des Verstorbenen nachzukommen.

Ob die nachfolgenden Erzählungen wirkliche Ereignisse aus dem Leben dieses rätselhaften Mannes sind, oder nur seiner dichterischen Einbildungskraft entsprossen, vermag ich nicht zu sagen. Ich gebe sie hier wieder, wie ich sie vorfand, ohne jede Abänderung oder irgendwelchen Zusatz.

Clifford Ashdown.


 << zurück weiter >>