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Bildteil [III]

 

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68. Palais Schönborn: Einfahrt
68. Schoenbornský palác: Pohled vjezdem.

Blick in den Park (18. Jh.).

 

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69. Palais Lobkowitz: Parkseite
69. Zahradní Prúèekí Lobkovického paláce.

Erster Bau 1707 beendet, Umbau 1769 durch Augustus Joseph Fürst von Lobkowitz; bei diesem Umbau vermutlich Obergeschoß aufgesetzt.

 

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70. Grandprioratsplatz
70. Velkopøevorské námìstí.

(Kleinseite). Prags vornehmster Platz. Links Palais Buquoy. Bauherr: Johann Fr. von Waldstein. Architekt: J. B. Mathey. Bauzeit: nach 1682. Modernisierung der Fassade: zwischen 1740 und 1750. Seit 1749 im Besitz der Buquoy. Rechts: Palast des Grandpriorats der Malteser, erbaut 1728 durch Großprior Gundakar Poppo von Dietrichstein. Architekt: Bartolommeo Scotti (Lit. Herain, a. a. O.).

 

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71. Wälsche Gasse
71. Vlašská Ulice.

Führt vom Palais Lobkowitz (Kleinseite) zum Laurenziberg (Petøin).

 

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72. Sporckgasse
72. Šporkova ulice.

Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts.

 

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73. Bürgerhäuser am Fünfkirchenplatz
73. Méšanské domy na Snìmovním námìstí.

Das frühe 18. Jahrhundert betont den Blockcharakter der Häuser, die sich hier am stark ansteigenden Platz unterm Burghang gewichtig übereinanderlagern.

 

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74. Spornergasse und Burgrampe
74. Nerudova ulice a hradní rampa.

Diese Burgrampe (1673 von Orsi errichtet) stellte die direkte Fahrtverbindung von Kleinseite zur Burg her.

 

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75. Aufstieg in der »Neuen Welt«
75. Z »Nového Svìta«.

Noch im Mittelalter siedelte sich am Hang der Hradschinstadt diese Hüttenkolonie an.

 

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76. Palais Czernin über der »Neuen Welt«
76. Èernínský palác a »Nový Svìt«.

(Nordfront). Links Maria Loretto, rechts die Türme der Strahow-Kirche.

 

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77. Schloss Belvedere
77. Letohrádek královny Anny.

Von Ferdinand I. als Lustschloß für seine Gemahlin Anna erbaut, 1536-1563 (s. Text S. 133 und 139).

 

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78. Singender Brunnen
78. Fontána v zámecké zahradì.

Vor dem Belvedere-Schloß. 1564-1567. Wachsmodell von Francesco Terzio aus Bergamo, Holzmodell von Hermann Peisser, Bronzeguß von Thomas Jaroš, ziseliert und aufgestellt von Antonio Brocco de Cambio und Wolf Hofprucker.

 

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79. Hradschin vom Belvedere aus
79. Hradèany z arkád letohrádku

 

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80. Hauszeichen auf der Kleinseite
80. Domovní znak na Malé Stranì.

Im alten Prag trug jedes Haus sein Zeichen, nach dem meist auch der Besitzer genannt wurde. Hier ein Hauszeichen in besonders monumentaler Gestaltung in der Waldsteingasse auf der Kleinseite.

 

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81. Prager Venedig
81. Pražské Benátky.

Ein Moldauarm trennt die »Insel Kampa« von der Kleinseite ab.

 

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82. Hradschin am Abend
82. Hradèany na veèer

 

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83. Moldau
83. Vltava.

Blick vom Kreuzherrenkloster auf die Kleinseite.

 

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84. Hradschin vom Laurenziberg
84. Hradèany z Petøína.

Oben links Palais Schwarzenberg (ehemals Lobkowitz). Anschließend rechts Palais Salm-Salm, erbaut 1795, später in den Besitz des Fürsten Jos. Schwarzenberg übergegangen. Bis 1939 Sitz der schweizerischen Gesandtschaft. Die Burgtrakte Maria Theresias überschneiden das Dommassiv, statt daß sie ein Fundament schafften. Hier zeigt sich der Kardinalfehler des Domausbaues: die neuen Türme vor dem neuen Langhaus sind zu hoch, als daß sie dem alten Hauptturm nicht Kraft absaugten, sind zu niedrig, als daß sie selbst eine neue Dominante schafften. Das Nebeneinander der Türme bedingt ein flaues Gesamt der Anlage.

 

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85. Blick über Altstadtdächer
85. Nad Staromìstskými støechami.

Blick über Kleinseitner Dächer auf die Altstadt. Von der Ostgalerie der Kleinseitner Niklaskirche aus (vgl. Darstellung der Prager Gestaltungsprinzipien

 

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86. Blick auf St. Salvator
86. Kostel Sv. Salvatora.

Erste Jesuitenkirche in Prag, 1578 begonnen. Kuppel vollendet 1649. Portikus vor der Fassade 1653. Baugenossenschaft Carlo Lurago. Skulpturenschmuck der Fassade: Georg Pendel. S. Text S. 162 f., 228 f.

 

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87. Kreuzherrnplatz
87. Køižovnické námìstí.

Vom Altstädter Brückenturm aus gesehen.

 

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88. Kuppel der Kreuzherrnkirche
88. Kopule chrámu Køižovníkú

Der aus Frankreich stammende Baumeister J. B. Mathey hat in dieser nach römischem Muster erbauten Zentralkirche mit beherrschender Kuppel dem Turmbau Peter Parlers (s. Abb. 6) ein bedeutendes Gegenüber geschaffen, dem die niedrigere Kuppel der Salvatorkirche die körperlichen Energien der Altstadt zutreibt.

 

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89. St. Salvator: Inneres
89. Vnitøek Kostela Sv. Salvatora.

(s. o.). Schmiedeeisernes Gitter aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

 

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90. Haus in der Karlsgasse
90. Dùm v Karlovì ulic.

Das Barockhaus auf mittelalterlichem Grundriß ergibt im barocken Aufbau den merkwürdigen Umriß .

 

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91. Wälsche Kapelle
91. Vlašská kaple.

Erbaut um 1600 von der »wälschen Kolonie«. Zentralbau. Der Barock vermittelt durch den Vorbau zwischen Grundriß und Gassenflucht.

 

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92. Husgasse mit St. Ägidien
92. Husova tr. s kostelem Sv. Jiljí.

Dominikanerkirche, gotischer Bau 1339, begonnen unter Bischof Johann IV. von Dražic. Im 18. Jahrhundert das Innere barock erneuert. Die stille Fassade des klassizistischen Bürgerhauses bildet das optische Fundament für die schweren Türme.

 

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93. »U Vejvodù.

Renaissanceportal, datiert 1618.

 

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94. Palais Clam-Gallas
94. Palác Clam-Gallasùv.

1713 wird der Neubau über dem Kern eines alten Baues nach Entwürfen J. B. Fischer von Erlachs begonnen. Portalplastik von Matthias B. Braun. Im Hintergrund links: Ostfassade des Clementinums, beendet 1711. Rechts der Neubau der städtischen Bibliothek von Roith, beendet 1928.

 

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95. Palais Clam-Gallas: Treppenhaus
95. Schodištì paláce Clam-Gallasova.

Skulpturen von Matthias B. Braun, Deckenfresko von Carlo Carlone.

 

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96. Melantrichgasse
96. Melantrichova ulice.

Durchblick zum Altstädter Rathausturm.

 

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97. Hauswand in der Altstadt
97. Prùèelí Domu na Starém Mìstì.

Beispiel der in kräftiger Plastik durchgeführten Fassadengestaltungen des frühen 18. Jahrhunderts.

 

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98. Rathaus und Teynkirche
98. Radnièni Vìž a Týnský chrám.

Am Turmsockel die berühmte astronomische Uhr (vgl. im Text S. 164 f.). Links der Rathausanbau aus dem Jahre 1490 (Südflügel). Renaissancefenster mit der Aufschrift: Praga caput regni (Zwanzigerjahre des 16. Jh.).

 

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99. Teyntürme
99. Týnské vìže.

Gotischer Neubau der Teynkirche, begonnen um die Mitte des 14. Jahrhunderts. Der Chor, im Stil der Parler-Hütte, gegen 1380 beendet. Das Schiff führt die im Chor von St. Veit schon begonnene Entwicklung zur Raumweitung –; hier Erhöhung der Seitenschiffe –; fort. Ausbau des Westteils mit dem Nordturm unter Georg von Podìbrad, 1461-1466, Südturm erstes Drittel des 16. Jahrhunderts. Restauration um 1700 durch Domenico Orsi. Ein Brand im Jahre 1819 zerstört den Nordturm. In den Jahren bis 1835 wieder aufgebaut. In der Kirche das Grab des Astronomen Tycho de Brahe (gest. 1601).

 

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100. Sgraffitohaus am kleinen Ring
100. Sgraffitové Prùèelí domu na malém nám.

 

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101. Rathauserker
101. Arkýø Staromìstské radnice.

Ältester Teil des heutigen Rathauskomplexes (1381). Unten die Gedenktafel für die 27 Angehörigen des Direktoriums, die vor diesem Erker im Jahre 1621 hingerichtet wurden (Text S. 193 f.). Rechts moderner Rathausanbau (Ostflügel) 1846/47 von Bergmann nach Plänen von Sprenger. Nordflügel 1838 von P. von Nobile.


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