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Bemerkungen des Übersetzers

Diese Übersetzung wurde nach der Stereotypausgabe des französischen Originals »La Sagesse et la Destinée« Paris 1898 angefertigt. Die französische Ausgabe hat 117 Paragraphen, den durch die grosse Initialen und Versalien der ersten Zeile gekennzeichneten Absätzen der deutschen Ausgabe entsprechend. Der Autor hat in die deutsche Ausgabe zwischen Aphorismus 23 (Seite 40) und Aphorismus 24 der französischen Ausgabe (Seite 57) noch sechs Paragraphen eingeschoben, die dann eine kleine Überleitung auf den nächsten Aphorismus nötig machten (S. 57 von »Aber« bis »sprachen«), welche die französische Fassung ebenfalls nicht enthält. Diese Einschiebung, welche die Gestalt des grossen Napoleon der des schwächlichen Ludwig XVI. gegenüberstellt, verleiht der geschichtlichen Abschweifung die in der französischen Ausgabe kein rechtes Ende fand, den Charakter einer in sich abgeschlossenen Episode. Auch sind gerade Maeterlincks Ausführungen über Napoleon bezeichnender denn alles Vorhergehende und Nachfolgende für den prinzipiellen Wechsel seines Standpunktes, der bereits im »Schatz der Armen« und in »Aglavaine und Selysette« sich vorbereitete.

 

Anmerkung zu Seite 195 ff.

Emily Bronté (pseud. Ellis Bell) wurde 1819 als zweite Tochter des Predigers Bronté geboren. Ihre ältere Schwester war die bekannte Romanschriftstellerin und Schülerin Thackerays, Charlotte Bronté, die zuerst unter dem Pseudonym Currer Bell schrieb. Der erste 1847 gedruckte Roman Charlottes »Jane Eyre«, ist in der deutschen Bühnenbearbeitung von Charlotte Birch-Pfeiffer als »Waise von Lowood« auch heute noch auf dem Kontinent wohl bekannt. Nachdem ihre Schwestern Emily 1848 und Anna 1849 gestorben waren, gab sie deren litterarischen Nachlass, insbesondere die Romane »Wuthering Heights« und »Agnes Gray«, 1850 heraus. Ein englischer Neudruck derselben von 1896 liegt vor.

 

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