Karl August Varnhagen von Ense

Karl August Varnhagen von Ense wurde am 21. Februar 1785 in Düsseldorf geboren und starb am 10. Oktober 1858 in Berlin. Der Ehemann von Rahel Varnhagen von Ense war ein deutscher Diplomat, Historiker und Schriftsteller.

Nach dem Studium der Medizin war er als Erzieher, Hauslehrer und Hofmeister bei Familien des jüdischen Großbürgertums tätig, lernte dort viele junge Künstler der Romantik kennen und kam so in Kontakt mit Adelbert von Chamisso, Justinus Kerner, Friedrich de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und zahlreichen anderen Dichtern.

Als Offizier in österreichischen, später in russischen Diensten nahm er an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil und begleitete Hardenberg zum Wiener Kongress und nach Paris. 1813 wurde Varnhagen von Ense Mitglied im Bund der Freimaurer, seine Mutterloge war die Freimaurerloge »Zur goldenen Kugel« in Hamburg. Am 27. September 1814 heiratete er die 14 Jahre ältere Literatin Rahel Levin. Er war ihr ein lebenslanger, verständnisvoller Partner, der auch weiter ihr Werk pflegte. Nach ihrem Tod 1833 gab der Witwer die Auswahlsammlung mit Briefen und Tagebuch-Auszügen »Rahel: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde« heraus und sammelte die von ihr überlieferten 6000 Briefe sowie weitere Briefe von und an 9000 Personen. Zusammen mit weiteren eigenen oder durch Schenkungen, Tausch oder Kauf erworbenen Autographen schuf er so die Sammlung Varnhagen.

Quellen: de.wikipedia.org und Deutsche Nationalbibliothek


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