Quelle: www.goedartpalm.de

Alexander Moszkowski

Alexander Moszkowski wurde am 15. Januar 1851 in Pilica in Polen geboren und starb am 26. September 1934 in Berlin.

Moszkowskis Eltern wanderten nach seiner Geburt nach Breslau aus, wo er mit seinem Bruder (dem späteren Komponisten) Moritz Moszkowski aufwuchs. Als junger Mann zog Alexander Moszkowski nach Berlin. Dort wurde Julius Stettenheim auf ihn aufmerksam und engagierte ihn für sein Satireblatt "Berliner Wespen", bei dem er von 1877 bis 1886 tätig war.

Später gründete er seine eigene Satirezeitschrift, die »Lustigen Blätter«, die insbesondere in der Weimarer Zeit große Auflagen erreichten. Er war eine Persönlichkeit der Berliner Gesellschaft und mit Berühmtheiten wie Albert Einstein bekannt. Moszkowski war einer der ersten, die die Relativitätstheorie einem breiten Publikum populärwissenschaftlich zugänglich machten.

Sein bis heute interessantestes Werk ist der utopische Roman »Die Inseln der Weisheit«. Dieses in der Tradition von Daniel Defoe und Jonathan Swift stehende Werk nutzt die Rahmenhandlung einer Expedition zu unbekannten, aber teils hochtechnisierten Inseln, um verschiedene Geistesströmungen seiner Zeit mittels Gesellschaften auf den verschiedenen Inseln zu schildern. Diese Gesellschaften führen jeweils eine Idee ins Extrem und damit ad absurdum. Dabei erfindet Moszkowski unter anderem das Mobiltelefon und schildert prophetisch die Beschleunigung der modernen hochtechnisierten Informationsgesellschaft. Es wird u. a. eine Art Holodeck, also ein Virtueller Raum beschrieben, in dem ein dreidimensionaler Film über den Aufstieg der Maschinen und die Versklavung der Menschheit gezeigt wird.

Quellen: www.moszkowski.de, www.wikipedia.de


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