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Dramatis personae

Dreißiger, Parchentfabrikant

Frau Dreißiger

Pfeifer, Expedient bei Dreißiger

Neumann, Kassierer bei Dreißiger

Der Lehrling, bei Dreißiger

Der Kutscher Johann, bei Dreißiger

Ein Mädchen, bei Dreißiger

Weinhold, Hauslehrer bei Dreißigers Söhnen

Pastor Kittelhaus

Frau Pastor Kittelhaus

Heide, Polizeiverwalter

Kutsche, Gendarm

Welzel, Gastwirt

Frau Welzel

Anna Welzel

Wiegand, Tischler

Ein Reisender

Ein Bauer

Ein Förster

Schmidt, Chirurgus

Hornig, Lumpensammler

Der alte Wittig, Schmiedemeister

 

Weber:

Bäcker

Moritz Jäger

Der alte Baumert

Mutter Baumert

Bertha Baumert

Emma Baumert

Fritz, Emmas Sohn, vier Jahre alt

August Baumert

Der alte Ansorge

Frau Heinrich

Der alte Hilse

Frau Hilse

Gottlieb Hilse

Luise, Gottliebs Frau

Mielchen, seine Tochter, sechs Jahre alt

Reimann

Heiber

Ein Knabe, acht Jahre alt

Färbereiarbeiter

Eine große Menge junger und alter Weber und Weberfrauen

Die Vorgänge dieser Dichtung geschehen in den vierziger Jahren in Kaschbach im Eulengebirge sowie in Peterswaldau und Langenbielau am Fuße des Eulengebirges. –

Das Weberlied wird gesungen nach der Melodie: »Es liegt ein Schloß in Österreich.«

 

Meinem Vater Robert Hauptmann
widme ich dieses Drama

Wenn ich Dir, lieber Vater, dieses Drama zuschreibe, so geschieht es aus Gefühlen heraus, die Du kennst und die an dieser Stelle zu zerlegen keine Nötigung besteht.

Deine Erzählung vom Großvater, der in jungen Jahren, ein armer Weber, wie die Geschilderten hinterm Webstuhl gesessen, ist der Keim meiner Dichtung geworden, die, ob sie nun lebenskräftig oder morsch im Innern sein mag, doch das Beste ist, was ›ein armer Mann wie Hamlet ist‹ zu geben hat.

Dein Gerhart

 


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