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Virgil's Aeneis,
travestirt

von

Blumauer.

Zehntes bis zwölftes Buch.

Ausgeführt von
Professor Schaber.

» Quod quis per alios facit, id ipse fecisse putandus

Prolog an Herrn Blumauer.

Mit Gunst, Herr Dichter
Und ( inclusive) Bücher-Richter
In tota Patria!
Exempli gratia
:
Wann Einer soll
Auf Herrn Apoll
Geheiß nach Deutschland reiten.
Um kuriosen Leuten
In unsern Tagen
Etwas zu sagen,
Worauf man sich
Allmänniglich
Schon seit acht Jahr
Gefreut sogar
Und der blieb liegen
Ob aus Vergnügen
Weil er peut-être
Als petit-maître
Auf einer Post
Fand hübsche Kost,
Bei der wir Herrn
Verweilen gern –
Vielleicht aus Muß,
Weil ihm ein Fuß
Am Pferd verlahmte,
Ein Sporn verkrümmte;
Und ich hätt' auch ein Roß
Zwar nicht so groß,
Doch frisch und g'sund
Zu dieser Stund:
Wär's Sünd gethan,
Wann ich alsdann
Mich gern bemüht
Und voran ritt',
Ums Publikum,
Das um und um
Sich nach dem Reiter schaut,
Wie eine hitz'ge Braut,
Mit Referiren
Zu contentiren;
Denn 's lange Harren
Macht gern zum Narren! – –
Jetzt kritisiret
Und recensiret
Das Pferdchen Alle,
Da steht's im Stalle,
Ihm schmeckt der Haber –
Sein Herr heißt Schaber!!!

 


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