Daniel Casper von Lohenstein

(eigentlich: Daniel Casper / Caspari / Caspar / Kasper)

Geboren am 25.1.1635 in Nimptsch/Herzogtum Brieg; gestorben am 28.4.1683 in Breslau.

Lohenstein war der älteste Sohn eines kaiserlichen Steuereinnehmers und Ratsherrn von Nimptsch. 1642-51 besuchte er das Magdalenen-Gymnasium in Breslau; 1651 begann er ein Jurastudium in Leipzig, wahrscheinlich 1653 wechselte er nach Tübingen. Nach der abschließenden Disputation (1655) reiste er in die Schweiz, die Niederlande und nach Ungarn. Vermutlich Anfang 1657 kehrte er nach Breslau zurück und ließ sich als Anwalt nieder. 1668 wurde er Regierungsrat des Fürstentums Oels. 1670 übernahm er die Stelle eines Syndikus der Stadt Breslau, 1675 wurde er Obersyndikus - zugleich war Hoffmannswaldau Breslauer Ratsältester bzw. Präses. Steuerstreitigkeiten und die Befürchtung, daß Breslau mit einer Garnison kaiserlicher Truppen belegt werden könnte, führten ihn im Frühjahr 1675 zu erfolgreichen Verhandlungen nach Wien. Kaiser Leopold ernannte ihn »wegen seiner fürtrefflichen Qualitäten« zum Kaiserlichen Rat.


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