Ida von Hahn-Hahn

Eigentlich: Ida Marie Louise Friederike Gustave Gräfin von Hahn-Hahn. Geboren am 22.6.1805 in Tressow/Mecklenburg, gestorben am 12.1.1880 in Mainz.

Die Tochter des »Theatergrafen« Karl Friedrich Graf von Hahn, dessen Passion die Familie an den Rand des wirtschaftlichen Ruins gebracht hatte, lebte nach der Scheidung der Eltern (1809) mit ihrer Mutter und den Geschwistern in Rostock, Neubrandenburg und Greifswald in bescheidenen Verhältnissen. 1826 heiratete sie ihren Vetter Friedrich; die Ehe wurde aber schon 1829 nach der Geburt einer Tochter wieder geschieden. In Wiesbaden lernte sie im gleichen Jahr Adolf Baron Bystram kennen; mit ihm führte sie eine freie Ehe (um ihre Rente nicht zu verlieren). 1830 gebar sie ihm einen Sohn, den sie in Pflege gab. 1836 begann sie ein Verhältnis mit dem späteren Reichsregenten Heinrich Simon, den sie aber nicht heiraten wollte. Nach Bystrams Tod (1849) konvertierte sie in Berlin zum Katholizismus und zog nach Mainz; dort gründete sie 1854 das Kloster »Zum guten Hirten«. Ausgedehnte Reisen führten sie u.a. nach Frankreich, Italien und in den Orient.


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