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Denis Diderot

Rameaus Neffe

Ein Dialog von Denis Diderot übersetzt von Goethe

Mit Zeichnungen von Antoine Watteau

Zeichnung: Watteau

»Rameaus Neffe« trägt die Spannungen des gesellschaftlichen Körpers in sich aus, er ist ein Parasit der Gesellschaft, die sich für die gute Gesellschaft hält. Er sieht die eigene Niederträchtigkeit so klar und scharf wie die der anderen. Und dabei kommen wahre Einsichten heraus, Einsichten in die Musik und in die Moral. Wie viele von Diderots besten Werken wurde »Rameaus Neffe« nicht zu seinen Lebzeiten gedruckt. Das Manuskript kam nach St. Petersburg, wo Goethes Jugendfreund Klinger es entdeckte, es gelangte zu Schiller, der Goethe um die Übersetzung bat. Ein abenteuerlich schöner und kühler Text – und Goethes geniale und interessanteste Übersetzerarbeit.


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