Clara Viebig

Geboren am 17. Juli 1860 in Trier; gestorben am 31. Juli 1952 in Berlin.

Clara Viebig war die Tochter des Oberregierungsrates Ernst Viebig und dessen Ehefrau Clara. Die Familie stammte ursprünglich aus Posen und kam durch die Versetzung des Vaters nach Trier. Nach dem Tod des Vaters zog Clara mit ihrer Mutter nach Berlin.

Dort studierte Clara Viebig Gesang an der Hochschule für Musik und verdiente sich durch Stundengeben ein Zubrot. Mit 34 Jahren konnte sie mit einer Erzählung in einer Berliner Zeitung auch schriftstellerisch debütieren. Zwei Jahre später heiratete sie in Berlin den Verleger Friedrich Theodor Cohn. Die Familie lebte in Berlin-Zehlendorf in großbürgerlichen Verhältnissen. Während des Ersten Weltkrieges zeigte Viebig sich patriotisch und schrieb entsprechende Artikel in Zeitungen und Zeitschriften.

Zwischen den Jahren 1898 bis 1933 unternahm Viebig allein oder mit ihrem Ehemann immer wieder Vortragsreisen nach Basel, Den Haag, Luxemburg, New York City, Paris, Sankt Petersburg und Wien.

Nach der Machtergreifung 1933 war Viebigs literarisches Schaffen stark eingeschränkt, und das Ehepaar war immer stärkeren Repressalien ausgesetzt. 1936 starb Cohn, und sechs Jahre später ließ sich Viebig, die sich mit den Nazis arrangiert hatte und weiter publizieren durfte, in Mittelwalde (Schlesien) nieder. Erst 1946 kehrte sie nach Berlin zurück. Dort verstarb sie im Alter von 92 Jahren.

Quelle: Wikipedia


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