(Christoph) Friedrich Nicolai

Geboren am 18.3.1733 in Berlin; gestorben am 8.1.1811 in Berlin.

Der Sohn eines Buchhändlers und Verlegers besuchte 1746-48 erfolglos namhafte Gymnasien, dann die Realschule. Er begann 1749 eine Buchhandelslehre in Frankfurt/Oder; gleichzeitig bildete er sich autodidaktisch weiter, studierte Mitschriften von Vorlesungen über Metaphysik und Ästhetik, lernte Englisch und beschäftigte sich mit den griechischen Klassikern. 1752 trat er nach dem Tode des Vaters in die elterliche Buchhandlung ein, die er 1758 übernahm, nachdem der ältere Bruder gestorben war. 1754 begann die Freundschaft mit Lessing und Mendelssohn, mit denen er 1755 die Briefe über den itzigen Zustand der schönen Wissenschaften in Deutschland herausgab. 1765 gründete er die »Allgemeine Deutsche Bibliothek«, ein Rezensionsorgan, das während der 40 Jahre seines Bestehens in 268 Bänden mehr als 80 000 Bücher besprochen hat. Die Akademie der Wissenschaften zu Berlin ernannte ihn 1798 zum Mitglied. Er starb als geachteter Unternehmer und angesehener Bürger Berlins.


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