Richard Dehmel

Richard Fedor Leopold Dehmel wurde am 18.11.1863 in in Hermsdorf bei Wendisch Buchholz, Mark Brandenburg geboren; er starb am 8.2.1920 in Hamburg-Blankenese.

Als Sohn eines Försters war Dehmel naturwissenschaftlich interessiert und fasziniert von den (in der Schule verbotenen) Lehren Darwins. Das Studium der Philosophie und der Naturwissenschaften in Berlin und Leipzig schloß er 1887 mit der Promotion ab. Neben dem bürgerlichen Beruf als Sekretär beim Zentralverband Deutscher Privater Feuerversicherungen in Berlin schrieb er Gedichte. 1889 heiratete er Paula Oppenheimer. Dehmel floh 1893 aus dem Beruf nach Hamburg zu seinem Freund Detlev von Liliencron. 1895 wagte er den Schritt in die Existenz als freier Schriftsteller, war Mitgründer der Kunstzeitschrift »Pan« (1895). Eine Verurteilung wegen Verletzung religiöser und sittlicher Gefühle durch das Gedicht Venus Consolatrix (Berlin 1896) machte seinen Namen weit bekannt. 1899 trennte er sich von seiner Frau und heiratete Ida Auerbach. Er förderte viele jüngere Talente mit Ratschlägen, darunter Hofmannsthal, Rilke, Thomas Mann, Hesse. Trotz seines Alters meldete er sich im 1. Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger und war bis 1916 im Einsatz.


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